EBIKON: Ebikon mit 1,2 Millionen Franken im Minus

Trotz einem Minus von 1,2 Millionen Franken ist in Ebikon keine Steuererhöhung geplant. Zudem stimmt das Volk am 24. November über zwei Anpassungen im Zonenplan ab.

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Im Gebiet Höfli in Ebikon ist ein kubusförmiger Bau geplant. Dieser soll einen Sakralraum und zwei Schulzimmer enthalten. Dazu kommen fünf Mehrfamilienhäuser. (Bild: PD)

Im Gebiet Höfli in Ebikon ist ein kubusförmiger Bau geplant. Dieser soll einen Sakralraum und zwei Schulzimmer enthalten. Dazu kommen fünf Mehrfamilienhäuser. (Bild: PD)

Für 20 Millionen Franken will die katholische Kirchgemeinde in Ebikon ein neues Zentrum bauen. Die geplante neue Überbauung des Areals bei der Kreuzung Hartenfels-/Oberdierikonerstrasse wird sich wesentlich von der heutigen unterscheiden. So ist das neue Kirchenzentrum viel kleiner, dafür sind zusätzlich 40 Mietwohnungen geplant. Den Betrieb des Kirchenzentrums will die Kirchgemeinde künftig mit dem Mietzinserlös aus den Wohnungen finanzieren.

Geplant ist, in einer ersten Bauphase das Kirchzentrum und in einer zweiten Bauphase zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Wohnungen zu erstellen. In einer dritten Phase soll das heutige Mehrfamilienhaus mit den neun Wohnungen abgerissen und durch ein weiteres Gebäude mit 16 Wohnungen ersetzt werden. Damit das Projekt umgesetzt werden kann, sind Anpassungen im Zonenplan nötig.

Ebenfalls am 24. November entscheiden die Ebikoner Stimmberechtigten über eine Umzonung im Gebiet Hünenberg. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus mit vier Geschossen.

Budget mit Minus

Für 2014 erwartet der Gemeinderat Ebikon ein Minus von 1,2 Millionen Franken. Dank zunehmenden Steuererträgen konnte dieser Betrag abgefedert werden, wie die Gemeinde am Dienstag mitteilt. Das Defizit ist damit um 600'000 Franken tiefer als im Vorjahr. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 1,9 Einheiten. Die Gemeinde Ebikon rechnet im nächsten Jahr mit 2 Millionen Franken mehr Steuereinnahmen. Mit höheren Ausgaben rechnet die Gemeinde in den Bereichen Bildung (steigende Schülerzahlen) und in der Sozialen Wohlfahrt (höhere Beiträge an soziale Einrichtungen).

Der Gemeinderat ist mit dem Budget 2014 nicht zufrieden, er sieht die Gründe für die höheren Ausgaben aber vor allem bei sachpolitischen Beschlüssen des Bundes und des Kantons. Für die nächsten Jahre erwartet er eine leichte Besserung. Die Durststrecke könne dank des Eigenkapitals verkraftet werden, schreibt er.

Die Gemeinde orientiert am 6. November um 19.30 Uhr in der Aula Wydenhof über das Budget.

pd/rem