EBIKON: «Es ist fast nicht zum Aushalten»

Auf der Hauptstrasse durch Ebikon spielen sich nachts haarsträubende Raserszenen ab. Empörte Anwohner erzählen von ihren Erlebnissen.

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Nachts wird durch Ebikon gerast. Gestellte Szene. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nachts wird durch Ebikon gerast. Gestellte Szene. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Wer tagsüber, zum Beispiel im Kebab-House bei einem Kaffee, den Verkehr auf der Luzernerstrasse beobachtet, reibt sich mitunter verwundert die Augen. Zu vernehmen sind regelmässig überlaute Motorengeräusche, verursacht von schweren Motorrädern oder von Mittel- bis Oberklasse-Autos vornehmlich aus deutscher Produktion.
Wie schnell diese Verkehrsteilnehmer bei ihren Beschleunigungsattacken dann jeweils unterwegs sind, ist schwierig abzuschätzen. Die erlaubten 60 Kilometer pro Stunde scheinen aber allemal immer wieder deutlich durchbrochen zu werden.

Schenkt man den Aussagen von den Anwohnerinnen und Anwohnern Glauben, ist das, was sich am Tag auf der Ebikoner Durchgangsachse, der Luzerner- respektive der Zentralstrasse abspielt, nur ein Vorgeplänkel. Das heisst, verglichen zu dem, was nachts auf dieser Strecke los ist. Im Schutz der Dunkelheit und während der Stunden mit sehr geringem Verkehrsaufkommen gehts dann richtig zur Sache. Werner Habermacher ist einer, der die Geschwindigkeitsexzesse in seiner Gemeinde Woche für Woche fast hautnah miterlebt. Als Bäcker arbeitet er nachts. Und ab 3 Uhr morgens gibts bei ihm bereits Backwaren zu kaufen. Auf die Frage, ob die Raser dann jeweils mit etwa 100 Stundenkilometern unterwegs seien, antwortet Habermacher: «100? Das ist bei Weitem noch untertrieben!»

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».