EBIKON: Gesuch auf zweiten Linksabbieger abgelehnt

Seit der Aufhebung einer Linksabbiegespur an der Ampel von der Oberdierikonerstrasse in die Kantonsstrasse blockieren immer wieder wartende Fahrzeuge die Quartierstrassen. Das Gesuch der Gemeinde Ebikon auf die Wiedereinführung des zweiten Linksabbiegers wurde nun abgelehnt.

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Bei der Einmündung von der Oberdierikonerstrasse in die Kantonsstrasse bleibt es bei nur einem Linksabbieger. (Bild: PD)

Bei der Einmündung von der Oberdierikonerstrasse in die Kantonsstrasse bleibt es bei nur einem Linksabbieger. (Bild: PD)

Vor zwei Jahren hat die kantonale Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif) als Massnahme des Rontalzubringers eine von zwei Linksabbiegespuren der Oberdierikonerstrasse aufgehoben. An der Ampel zur Kantonsstrasse kommt es vermehrt zu Rückstaus, da bei einer Grünphase nicht alle Fahrzeuge passieren können. Die wartenden Fahrzeuge blockieren dann die Einmündungen der Rankstrasse und des Höchmattwegs, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Ebikon vom Montag.

Der Quartierverein Höfli hat als Interessevertreter der Anwohner den Antrag bei der Gemeinde Ebikon für die Wiederherstellung der zweiten Linksabbiegespur eingereicht. Die Gemeinde hat darauf ein Gesuch an die kantonale Dienststelle vif gerichtet, um das Problem zu lösen.

Situation erneut geprüft

Nach der Aufhebung der zweiten Linksabbiegespur im Jahr 2012 kam es bereits zu Rückstaus. Damals prüfte das vif die Situation mit Filmaufnahmen und nahm Verbesserungsmassnahmen vor. Auf das Gesuch der Gemeinde Ebikon prüfte das vif die Situation 2014 erneut und kommt zum Schluss, «dass Fahrzeuge im schlechtesten Fall erst bei der zweiten Grünphase einmünden konnten». Dies ist gemäss vif vertretbar. Weiter ist ein zweiter Linksabbiegestreifen an diesem Ort rechtlich verboten. Deshalb wurde das Gesuch der Gemeinde beim vif abgelehnt.

pd/zim