EBIKON: Grundgebühr für Abfallentsorgung fällt aus

Nun hat der Gemeinderat entschieden, wie die Real-Gelder eingesetzt werden. Geplant sind ein Gebührenerlass und unterirdische Sammelstellen.

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Gemeinderat Peter Schärli bei der Sammelstelle an der Riedmattstrasse. Diese wird aufgehoben. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Gemeinderat Peter Schärli bei der Sammelstelle an der Riedmattstrasse. Diese wird aufgehoben. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Der Gemeinderat Ebikon stellt den Liegenschaftseigentümerinnen dieses Jahr die jährliche Grundgebühr von 110 Franken für die Abfallentsorgung nicht in Rechnung. Davon profitieren ebenso Mieter via Nebenkostenabrechnung sowie Gewerbetreibende in Ebikon, wie die Gemeinde am Dienstag mitteilte. Damit entgehen Ebikon Einnahmen in er Höhe von 600'000 Franken.

Grund dafür sind Rückzahlungen von 27 Millionen Franken – davon 1,25 Millionen Franken für Ebikon – des Gemeindeverbandes Real – Recycling Entsorgung Abwasser Luzern an seine 22 Verbandsgemeinden. Real hatte Mittel für eine neue Kehrrichtverbrennungsanlage geäuffnet, welche nun dank des zentralschweizerisch organisierten und finanzierten Projektes Renergia nicht vollumfänglich benötigt werden.

Zusammen mit der Planungs-, Umwelt- und Energiekommission wird der Gemeinderat erörtern, in welcher Höhe die Grundgebühr zukünftig festgelegt und wie der noch verbleibende Überschuss eingesetzt werden soll.

Sammelstellen an neuen Orten

Nach Abzug der 600'000 Franken bleiben noch 750'000 Franken Real-Gelder übrig. Diese sollen in die Umrüstung der acht Sammelstellen fliessen. In den nächsten acht bis zehn Jahren sollen alle Sammelstellen durch unterirdische ersetzt werden.

pd/zim/ost