EBIKON: Guuggenmusig macht gute Miene zum bösen Spiel

Ein Car samt 31 Instrumenten wurde auf der Jubiläumsreise der Näbelhüüler gestohlen. Wer für den Schaden aufkommt, ist ungewiss.

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Kakofonie - für einmal ohne Ton: Näbelhüüler-Präsident Reto Wymann (links, an der imaginierten «Posaune») posiert mit seinen Guuggenmusig-Kollegen Jolanda Bachmann und Gregor Möll mit einem Grend von der vergangenen Fasnacht. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Kakofonie - für einmal ohne Ton: Näbelhüüler-Präsident Reto Wymann (links, an der imaginierten «Posaune») posiert mit seinen Guuggenmusig-Kollegen Jolanda Bachmann und Gregor Möll mit einem Grend von der vergangenen Fasnacht. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

«Ich traute meinen Augen nicht – einfach unfassbar», sagt Reto Wymann, Präsident der Guggenmusig Näbelhüüler. Er spricht damit den Cardiebstahl vor dem Hotel in der Nähe von Amsterdam vom vergangenen Freitag an. Vom gestohlenen Car fehlt nach wie vor jede Spur – und damit auch von darin gelagerten 31 Instrumenten. Wymann: «Der emotionale Schaden steht im Vordergrund. Ein Instrument hat man während Jahren, trägt Sorge dazu und erinnert einen an viele schöne Fasnachtsanlässe.»

Der Näbelhüüler-Präsident geht von einem Schaden von rund 50'000 Franken aus. Ein Sousafon koste beispielsweise bis zu 5500 Franken. Wer den Schaden übernimmt, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Abklärungen mit den Versicherungen seien im Gang – die Finanzierung der neuen Instrumente sei deshalb momentan noch nicht gesichert. Nun heisse es «Kopf hoch» und vorwärtsschauen. «Die Fasnacht 2014 ist für uns keinesfalls in Gefahr», stellt Reto Wymann klar – trotz der offenen Finanzierung. Man werde eine Lösung finden und die neuen Instrumente an einem internen Fest zu gegebener Zeit feierlich «einweihen»

Yves Portmann

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