Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EBIKON: Gymi St. Klemens verliert Internat

Der Stiftungsrat der Pallottiner-Stiftung St. Klemens hat als Schulträger des Gymnasiums entschieden, das Internat per Ende Schuljahr 2018/19 zu schliessen. Diese Massnahme hat vor allem zwei Gründe.
Das Internatsgebäude (links) steht den Schülern ab Sommer 2019 nicht mehr zur Verfügung. (Bild: Yasmin Kunz (Ebikon, 2. Mai 2018))

Das Internatsgebäude (links) steht den Schülern ab Sommer 2019 nicht mehr zur Verfügung. (Bild: Yasmin Kunz (Ebikon, 2. Mai 2018))

Nach fast 90 Jahren ist Schluss: Das private Gymnasium St. Klemens in Ebikon schliesst das Internat per Ende Schuljahr 2018/19. Das hat der Stiftungsrat der Pallottiner-Stiftung St. Klemens als Schulträger so entschieden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Gründe für die Schliessung sind zum einen die rückläufigen Zahlen der Internatsschüler, zum anderen die reduzierten Pro-Kopf-Beiträge des Kantons Luzern, heisst es in der Mitteilung.

Der Kanton zahlt bis dato beim St. Klemens pro Schüler pro Jahr 18'000 Franken. Ab dem Schuljahr 2019/20 wird dieser um 1'300 Franken auf 16'700 reduziert, wie Aldo Magno, Leiter der Dienststelle Gymnasialbildung, auf Anfrage sagt. Bei 150 Schülern aus dem Kanton Luzern, die das private Gymnasium besuchen, spart der Kanton jährlich also 195'000. Trotz Kürzung glaubt Magno nicht an einen direkten Zusammenhang zwischen der Schliessung des Internats und der Reduktion der Beiträge.

Nur noch 9 von 160 Schülern wohnen hier

Dem stimmt auch der Rektor des Gymnasiums, René Theiler, zu. Hauptgrund seien vor allem die rückläufigen Zahlen. Während 2009 noch 21 Schülern im Internat wohnten, sind es aktuell noch 9. Es würde sich nicht mehr lohnen, den Internatsbetrieb inklusive Betreuung aufrechtzuerhalten, so Theiler. Hinzu komme, dass man heute einiges mobiler sei, als noch vor einigen Jahren. So würden die meisten Schüler nicht mehr gezwungen sein, bei der Schule zu wohnen. «Vor 20 Jahren hat noch die Hälfte der Schüler im Internat gewohnt.» Die Kosten für das Internat haben die Eltern der Schüler übernommen. Das Gymnasium am Rotsee zählt 160 Schülerinnen und Schüler, ein paar wenige kommen aus anderen Kantonen. Es ist das einzige private Gymnasium im Kanton Luzern.

Wie die Räumlichkeiten des Internats dereinst genutzt werden, ist noch offen. Ebenso unklar ist noch, wo die Schülerinnen und Schüler, die bis jetzt im Internat gelebt haben, untergebracht werden. «Alternative Wohnformen werden gesucht», heisst es in der Mitteilung.

kuy

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.