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EBIKON: Hundehalter gründen einen Verein

Der Sportplatz Risch ist auch für Hundehalter erste Wahl. Gemeinsam wollen sie nun ihrem Begehren Nachdruck verleihen. Sie plädieren für ein Miteinander anstelle von Ausgrenzung.
Sandra Monika Ziegler
Diese Verbotstafel beim Sportplatz Risch sorgt für Ärger bei Hundehaltern. (Bild: Corinne Glanzmann (Ebikon 4.Juli 2016))

Diese Verbotstafel beim Sportplatz Risch sorgt für Ärger bei Hundehaltern. (Bild: Corinne Glanzmann (Ebikon 4.Juli 2016))

Der Sportplatz Risch in Ebikon ist seit letztem Sommer für Hunde tabu. Das sorgt für Ärger und Unverständnis bei diversen Hundehaltern. Diese wollen, dass dort auch Hunde ihren freien Lauf haben. Das war auch so – eben bis letzten Sommer. Die Gemeinde Ebikon rechtfertigt das Verbot mit der kantonalen Verordnung über das Halten von Hunden (wir berichteten).

Diverse Hundehalter haben sich inzwischen für die Aufhebung des strikten Hundeverbotes auf dem Sportplatz Risch eingesetzt. Einzelne haben bereits Vorschläge auf der Gemeinde deponiert, bisher jedoch erfolglos. Es fehle «eine gut organisierte Gruppe, die sich mit den Behörden auseinandersetzt», bemängelte der Gemeinderat im vergangenen April.

Ein Treffen, um Kräfte zu bündeln

Diese Botschaft kam bei den Hundehaltern an. Anfang dieser Woche haben sie sich versammelt, um «ihre Kräfte zu bündeln». Rund 25 Befürworter einer Freilaufzone für Hunde waren beim Treffen dabei. So auch Hundehalterin und Aktivistin Brigitta Berger. Diese sagt: «Wir sind übereingekommen, dass wir mit einem Verein unseren Begehren mehr Gewicht verleihen können.» Deshalb werde ein solcher Verein jetzt gegründet. So könnten sie geschlossen auftreten und mit der Gemeinde eine für «alle tragbare» Lösung suchen, sagt Brigitta Berger. Über den Vereinsnamen werde intern noch abgestimmt. Ein Vorschlag sei «Club der Hundefreunde Ebikon und Umgebung».

Nebst der Vereinsgründung thematisierten die Hundehalter auch den Vorschlag der Gemeinde, sich doch selber ein Stück Land zu kaufen und dort unter Eigenregie eine Freilaufzone zu betreiben. Doch das hätten die Anwesenden verworfen, so Berger: «Wir können keine passenden Grundstücke aus dem Ärmel zaubern. Das ist auch nicht unsere Aufgabe.»

Die Hundehalter sehen sich als eine legitime Bevölkerungsgruppe, deren Bedürfnisse ihre Berechtigung habe. Sie erwarten deshalb von der Gemeinde, dass sie ihr «Bestmögliches» unternimmt und ihnen entgegenkommt. «Für mich ist das Hundeverbot umso unverständlicher, als dass es bis letzten Sommer über 20 Jahre lang funktionierte», fügt Berger an.

Ihr Ziel sei nicht eine Ausgrenzung, sondern ein friedliches Miteinander, so der Grundtenor der Hundefreunde. Als Nächstes werde deshalb eine weitere Petition gestartet und mit dem Unterschriftensammeln begonnen.

Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Infos unter: www.hundeverbot.ch

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