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EBIKON: In zwei Jahren sollen Trolleybusse zur Mall of Switzerland fahren

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 sollen Trolleybusse bis zur Mall of Switzerland in Ebikon fahren. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für die Verlängerung der Trolleybuslinie 1 Kriens-Maihof bis zum neuen Einkaufszentrum 14,5 Millionen Franken.
Der Doppelgelenktrolleybus auf der Seebrücke in Luzern. (Bild Eveline Beerkircher)

Der Doppelgelenktrolleybus auf der Seebrücke in Luzern. (Bild Eveline Beerkircher)

Die Verlängerung der Trolleybuslinie um rund fünf Kilometer ist nicht das einzige Vorhaben des öffentlichen Verkehrs im Rontal. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament auch 11,875 Millionen Franken, um beim Bahnhof Ebikon einen neuen Busbahnhof zu bauen. Mit diesem Bushub sollen regionale und städtische Buslinien sowie die S-Bahn miteinander verknüpft werden, wie der Regierungsrat am Montag mitteilte.

Der Regierungsrat begründet diesen millionenschweren Ausbau damit, dass das Rontal mit seinem Zentrum Ebikon ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt im Kanton Luzern und eine bedeutende Verbindung zwischen Luzern und Zürich sei. Schon heute gebe es in der Region Staus und damit Verspätungen im Busverkehr.

Die Mall of Switzerland wird am 8. November eröffnet und zunächst mit Dieselbuslinien erschlossen. Nach der Verlängerung der Trolleybuslinie 1 kann mit Doppelgelenk-Trolleybussen bis zu dem neuen Einkaufszentrum gefahren werden.

Kritik an Bau von Oberleitungen

Um die Trolleybuslinie vom Maihof bis zur Mall of Switzerland zu verlängern, müssen nicht weniger als 250 Fahrleitungsmasten verbaut werden. Der geplante Bau dieser Oberleitung war von Anwohnern kritisiert worden.

Alternative Antriebsmöglichkeiten seien geprüft worden, heisst es in der Botschaft an das Parlament. Für die Zukunft seien neue Technologien im Auge zu behalten. Zur Zeit werde mit der Hochschule Luzern an einer zumindest teilweisen fahrleitungslosen elektrischen Fahrt für die Linie 3 (Würzenbach-Littau) gearbeitet.

Der Bund beteiligt sich an den Investitionskosten für die Trolleylinienverlängerung von 14,5 Millionen Franken mit rund 4,6 Millionen Franken. Den Rest müssen der Kanton sowie die Gemeinden je hälftig zahlen.

Vorbild des geplanten Busbahnhofs in Ebikon ist der Bushub in Emmenbrücke. Von den Kosten von 11,9 Millionen Franken übernimmt der Bund rund 2 Millionen Franken. 6,4 Millionen Franken muss der Kanton zahlen, 3,4 Millionen die Gemeinde Ebikon.

sda

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