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EBIKON: Kommission für Bushub und Trolleybusverlängerung zur Mall

Für 25 Millionen Franken sollen die Trolleybuslinie 1 nach Ebikon verlängert und in Ebikon ein Busbahnhof realisiert werden. Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) heisst die Projekte gut.
So soll der Bushub beim Bahnhof Ebikon dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll der Bushub beim Bahnhof Ebikon dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Zustimmung zu den Krediten von 11,875 (Trolleybusverlängerung) bzw. 14,5 Millionen Franken (Bushub) sei grossmehrheitlich erfolgt, teilt die Kommission am Freitag mit. Ein Rückweisungsantrag wurde abgelehnt. Kantonsrat Guido Müller aus Ebikon will im Kantonsrat die Rückweisung beantragen. Er beklagte die Vernichtung von Strassenkapazitäten durch das Projekt (Artikel vom 7. Dezember).

Die Kommission ist überzeugt, dass der öffentliche Verkehr für das Rontal ausgebaut werden muss. Eine Kommissionsmehrheit beurteilt Trolleybusse als «zweckmässig», auch wenn heute andernorts vereinzelt bereits neuere Technologien eingesetzt werden. Ein Wechsel zu einem neuen Antriebskonzept müsse als Gesamtkonzept und nicht für einen einzelnen, kurzen Linienabschnitt geprüft werden.

Es bestehen zudem erhebliche Zweifel, ob die neuen Antriebssysteme bereits so ausgereift sind, dass ein Einsatz auf diesem stark frequentierten Abschnitt funktionieren würde. Als inakzeptabel wird vor allem auch ein damit verbundener Umsteigevorgang im Maihof angesehen.

Anwohner kritisierten den geplanten Bau der Oberleitung. Um die Buslinie 1 von Maihof bis zur Mall of Switzerland zu verlängern, müssen 250 Fahrleitungsmasten aufgestellt werden (Artikel vom 23. September 2016).

Die Mehrheit der VBK teilt die Auffassung des Regierungsrates, wonach die volle Wirksamkeit für den öffentlichen Verkehr im Rontal nur über die Realisierung beider Projekte (Verlängerung der Trolleybuslinie 1 und Bau eines Bushubs) erreicht werden kann. Auch wenn der Viertelstundentakt der S-Bahn noch nicht umgesetzt ist, füge sich das Projekt Busbahnhof Ebikon nahtlos in die bisherigen Grundlagen und Programme für den öffentlichen Verkehr ein. Auch wenn die Bordsteinkante nicht überall die für behindertengerechtes Bauen optimale Höhe von 22 Zentimeter erreicht, wurden die nötigen technischen Massnahmen getroffen, damit das Ein-, Aus- und Umsteigen auch für Menschen mit einer Behinderung sichergestellt ist.

Die Vorlagen werden voraussichtlich im Januar im Luzerner Kantonsrat behandelt.

pd/rem

Die Buslinie 1 soll ab 2019 direkt zur Endstation Fildern in Ebikon führen.

Die Buslinie 1 soll ab 2019 direkt zur Endstation Fildern in Ebikon führen.

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