EBIKON: Kreativi Chend ond fantastischi Grende

Diesem Umzug hätte etwas Regen gut getan, denn Fische und ein Aquarium hatten ihren grossen Auftritt.

Oliver Schneider
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Imponieren mit ihren Grende: Die Mölibachgeischter Adlige am Ebikoner Umzug. (Bild Roger Grütter)

Imponieren mit ihren Grende: Die Mölibachgeischter Adlige am Ebikoner Umzug. (Bild Roger Grütter)

Die grauen Strassen in Ebikon leuchteten gestern Nachmittag bunt auf. Der Asphalt wurde am Fasnachts- und Kinderumzug mit Konfetti in allen Farben bedeckt. Der 90-minütige Umzug startete Punkt 13.30 Uhr beim Kreisel «Falken» und endete auf dem Pfarreiheimplatz. Über 16 000 Schaulustige bestaunten die pompösen Wagen mit ihren aktuellen Sujets. Organisiert wurde der Umzug von der Rotsee-Zunft, die an dritter Stelle mit einem fahrenden Aquarium und dem Bööggen ihren Auftritt hatte. Neben den Guuggen, die ihre Songs lautstark zum Besten gaben, präsentierten auch 350 Kinder ihre Werke. Mit selbst gebastelten Fischköpfen glänzten sie unter dem Motto «Ebikon im Tiefenrausch». «Die Kinder waren das absolute Highlight des Umzugs», sagte Toni Emmenegger, bei der Rotsee-Zunft zuständig für den Umzug.

Bild: Fabian Gubser / Luzernerzeitung.ch
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Metall rostet und scheppert

Für den Umzug wurde kein Aufwand gescheut. Die Sujets der Wagen waren pompös, kreativ und beeindruckten die Zuschauer. Ein Hingucker waren die Näbelhüüler Äbike, die rostig, scheppernd und klappernd nach dem Motto «LuzerneROSCHTfront» vorbeimarschierten. Pilotenähnliche Aliens zogen ein rostrot gefärbtes Gefährt, auf dem ihr Anführer thronte. Dahinter stapften weitere Alien-Untertanen, die bei jedem Schritt metallenen Lärm machten.

Auch die anderen Guuggenmusigen liessen sich nicht lumpen. Mit ihren furchigen Grenden imponierend, spielten sie von Filmmusik bis zu aktuellen Hits alles. Darunter war auch die Träumeler- Musig Ebikon mit dem Motto «Weisse Wanderer» aus der Fernsehserie «Game of Thrones». Die eisblauen Grende der Wanderer wurden einzigartig umgesetzt.

Anschliessend an den Umzug wurde der Böögg vom lodernden Feuer verschlungen. Das Wetter war glücklicherweise trocken, bis feiner Regen brav nach dem Umzug einsetzte.
 

Oliver Schneider