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EBIKON: Personalhaus fällt Baggern zum Opfer

Der Lifthersteller musste sich den Abriss des historischen Gebäudes juristisch erkämpfen. Doch nun geht es plötzlich schnell vorwärts.
Das ehemalige Personalhaus von Schindler wird abgerissen. Bild: Manuela Jans-Koch (Ebikon, 17. November 2016)

Das ehemalige Personalhaus von Schindler wird abgerissen. Bild: Manuela Jans-Koch (Ebikon, 17. November 2016)

Über 100 Millionen Franken will der Lifthersteller Schindler an seinem Hauptsitz in Ebikon investieren. Doch bis die Pläne tatsächlich in die Realität umgesetzt werden konnten, musste sich der Konzern gedulden. Mit mehr als halbjähriger Verspätung hat vor rund zwei Wochen der Abriss des Personalhauses begonnen. Dieser war ursprünglich für Anfang dieses Jahres geplant, musste wegen einer Einsprache des Innerschweizer Heimatschutzes, die bis vor Kantonsgericht weitergezogen wurde, aber verschoben werden. Der Heimatschutz wollte das 1956 erbaute Personalhaus vor dem Abriss bewahren.

Im August hat das Luzerner Kantonsgericht die Beschwerde gegen den Abriss abgewiesen. Rund ein Monat später wurde bekannt, dass Schindler und Heimatschutz sich aussergerichtlich geeinigt haben (Ausgabe vom 6. September). Seither geht es Schlag auf Schlag. Bereits sind Teile des Gebäudes abgerissen, von der Strasse aus kann man direkt ins Haus schauen. Bis Anfang Dezember sollen die Abrissarbeiten abgeschlossen sein, erklärt Schindler-Mediensprecherin Nelly Keune auf Anfrage unserer Zeitung. Vom markanten Personalhaus wird man dann also nichts mehr sehen. Allerdings wurde der Bau vor dem Abriss dokumentiert und die Unterlagen der kantonalen Denkmalpflege übergeben.

Anstelle des historischen Gebäudes wird ein neues Besucherzentrum mit Personalrestaurant erstellt. Das siebengeschossige Gebäude mit zwei Untergeschossen und fünf Obergeschossen hat eine Nutzfläche von 8000 Quadratmetern. Laut Keune beginnen die Bauarbeiten im nächsten Frühling und sollen zwei bis zweieinhalb Jahre dauern. Ebenfalls im Frühling beginnt der Umbau des Managementgebäudes. Ein Teil des Schindler-Grossprojekts ist hingegen schon abgeschlossen: der Neubau des Parkhauses mit 820 Parkplätzen im hinteren Bereich des Areals, direkt neben den Bahngleisen.

Hinweis: Zeitungsbericht von der Eröffnung des Schindler-Pavillons »

Christian Glaus

Bereits sind Teile des Schindler-Pavillons abgerissen. (Bild: Manuela Jans- Koch)Bereits sind Teile des Schindler-Pavillons abgerissen. (Bild: Manuela Jans- Koch)
Bis Anfang Dezember sollen die Abrissarbeiten abgeschlossen sein, erklärt Schindler-Mediensprecherin Nelly Keune auf Anfrage unserer Zeitung. (Bild: Manuela Jans- Koch)Bis Anfang Dezember sollen die Abrissarbeiten abgeschlossen sein, erklärt Schindler-Mediensprecherin Nelly Keune auf Anfrage unserer Zeitung. (Bild: Manuela Jans- Koch)
Von der Strasse aus kann man direkt ins Haus schauen. (Bild: Manuela Jans- Koch)Von der Strasse aus kann man direkt ins Haus schauen. (Bild: Manuela Jans- Koch)
Der ehemalige Personalrestaurant-Pavillon auf dem Schindler-Areal (im Vordergrund, früher Wohlfahrtshaus genannt). (Bild: PD)Der ehemalige Personalrestaurant-Pavillon auf dem Schindler-Areal (im Vordergrund, früher Wohlfahrtshaus genannt). (Bild: PD)
Das Besucher-Zentrum von der Zugerstrasse aus gesehen. (Bild: Burckhardt+Partner AG)Das Besucher-Zentrum von der Zugerstrasse aus gesehen. (Bild: Burckhardt+Partner AG)
Das Besucher-Zentrum aus Richtung Werkgelände aus gesehen. (Bild: Burckhardt+Partner AG)Das Besucher-Zentrum aus Richtung Werkgelände aus gesehen. (Bild: Burckhardt+Partner AG)
6 Bilder

Schindler-Pavillon in Ebikon

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