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Ebikon plant Hundefreilaufzone in Buchrain

Der Gemeinderat hat das Baugesuch für eine 2500 Quadratmeter grosse Hundewiese eingereicht. Ohne Einsprachen könnte diese neben den Schrebergärten in Buchrain noch diesen Frühling eröffnet werden.
Julian Spörri
Die Wiese bei der «Äbiker Hötte».Bild: Pius Amrein (14. März, Buchrain)

Die Wiese bei der «Äbiker Hötte».Bild: Pius Amrein (14. März, Buchrain)

Eine Hundefreilaufzone ist in der Region Luzern keine neue Idee. Die Stadt Luzern hat bereits zwei solcher Hundewiesen: am Churchill-Quai beim Verkehrshaus und auf der Allmend. Eine weitere Hundewiese ist im Gebiet Tribschen unterhalb des Richard-Wagner-Museums geplant. Diese ist allerdings umstritten. Deshalb ist das Vorhaben derzeit beim Kantonsgericht hängig.

In Ebikon sind Hunde schon länger ein Politikum. Nachdem im Sommer 2016 auf dem Risch-Areal quasi ein Hundeverbot in Kraft getreten ist, wurde der Verein Hundefreunde Ebikon gegründet. Dieser hat der Gemeinde mehrere Gebiete für eine Hundewiese vorgeschlagen – unter anderem das Gelände zwischen Neuhaltenring und Ronstrasse, hinter den Schrebergärten bei der «Äbiker Hötte». Die Parzelle gehört der Gemeinde und wird von einem Landwirt in Pacht bewirtschaftet. Sie befindet sich aber auf Buchrainer Boden.

Im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts will die Gemeinde auf der Wiese eine rund 2500 Quadratmeter grosse Hundefreilaufzone errichten. Das entsprechende Baugesuch wurde soeben bei der Gemeinde Buchrain eingereicht und liegt nun öffentlich auf.

Mit dem Pilotprojekt will die Gemeinde Ebikon den Bedürfnissen des Hundevereins nachkommen und ein entsprechendes Angebot gestalten. Die Freilaufzone richte sich dabei grundsätzlich an Hundehalter aus Ebikon und der nahen Umgebung, erklärt Roman Beyeler, Kommunikationsverantwortlicher der Gemeinde Ebikon.

Vorteil: Anwohner werden nicht gestört

Wieso fiel die Standortwahl auf eine Wiese in der Nachbargemeinde? Will Ebikon allfällige Probleme exportieren? Beyeler verneint und betont, dass der Standort ideal sei: «Das Grundstück liegt in einer sogenannten Freizeitzone. Es liegt ausserhalb des Zentrums und grenzt an keine Wohnsiedlungen.»

Dennoch gibt es mit den Familiengärten und dem Festhaus «Äbiker Hötte» andere Nutzungen im gleichen Gebiet und ­entsprechend ein gewisses Konfliktpotenzial. «Wir appellieren darum an die gegenseitige Rücksichtnahme», sagt Beyeler.
Sollten bis am 1. April keine Einsprachen eintreffen, würde es mit dem Projekt rasch vorangehen. Als bauliche Massnahme werden eine Sitzbank, ein Abfalleimer und ein Begrenzungszaun um die Wiese errichtet. Der Verein Hundefreunde Ebikon hofft nun, dass sich schon im Frühling die ersten Hunde auf der Wiese austoben können – ohne Leine wohlgemerkt.

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