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EBIKON: Rathausen-Ausbau gefährdet?

Die Stiftung für Schwerbehinderte will in Rathausen neue Plätze schaffen. Einen Strich durch die Rechnung machen könnte ihr aber das Sparpaket des Kantons.
Lena Berger
Das ehemalige Kloster Rathausen (oben) soll saniert und durch Neubauten (unten) ergänzt werden. (Bild Eveline Beerkircher/PD)

Das ehemalige Kloster Rathausen (oben) soll saniert und durch Neubauten (unten) ergänzt werden. (Bild Eveline Beerkircher/PD)

Drei quadratische, je dreistöckige Neubauten, dazwischen eine parkartige Aufenthaltszone, eingefügt in die historische Klosteranlage Rathausen: Das zu realisieren, plant die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL). Der Gestaltungsplan Rathausen liegt seit dieser Woche öffentlich auf.

Keine Zusagen vom Kanton

Der Kanton wird keine Baukostenbeiträge leisten, das Gesetz sieht dies nicht vor. Die Stiftung wird die Kosten demnach über Banken fremdfinanzieren. Um dies amortisieren zu können, fordert sie vom Kanton ab 2017 höhere Tagespauschalen für die Betreuung der schwerbehinderten Menschen. Das Problem: «Das Sparpaket des Kantons hängt wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen», erklärt SSBL-Direktor Rolf Maegli. Denn der Kanton will in den Jahren 2015 bis 2017 und darüber hinaus insgesamt 220 Millionen Franken einsparen. Wo genau, ist noch offen.

Deshalb ist auch noch nicht klar, ob die Stiftung mit höheren Tagespauschalen rechnen kann. Entsprechend schwierig ist es gemäss Maegli, den Banken nachzuweisen, dass das Rathausen-Projekt tragbar ist. «Letztlich wird der Stiftungsrat den Risikoentscheid treffen müssen, ob wir uns an die Umsetzung des Projekts wagen oder nicht.»

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