EBIKON: Schulhaus Wydenhof soll zum Kraftwerk werden

Die Gebäude der Oberstufen-Schulanlage Wydenhof in Ebikon würden sich wegen der grossen Dachflächen gut für Photovoltaik-Anlagen eignen. Die Chancen für die Anlage stehen gut.

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Auf den Dächern der Wydenhof-Schulanlage könnte bald eine Photovoltaik-Anlage entstehen. (Bild pd)

Auf den Dächern der Wydenhof-Schulanlage könnte bald eine Photovoltaik-Anlage entstehen. (Bild pd)

Der Gemeinderat von Ebikon hat im Frühling ein Gutachten erstellen lassen, welches die gemeindlichen Gebäude auflistet, die sich für die Ausrüstung mit Anlagen zur solaren Stromerzeugung eignen.

Aus diesem sogenannten Solarkataster ergibt sich laut Mitteiung der Gemeinde Ebikon eine Rangliste. Dabei liegen die Gebäude der Oberstufen-Schulanlage Wydenhof mit ihren grossen Dachflächen auf Platz 1. Danach folgen die Schulhäuser Zentral und Feldmatt.

Die Wydenhof-Schulanlage bietet laut Mitteilung mit rund 1400 Quadratmetern die grösste Fläche für Möglichkeiten zur solaren Energieerzeugung. Es spreche nichts gegen den Bau einer Photovoltaik-Anlage. Diese könnte den Stromverbrauch von 40 bis 50 Einfamilienhäusern decken und würde rund 1 Million Franken kosten. Die Gemeinde möchte die Anlage allerdings nicht selber finanzieren, heisst es weiter.

Den Solarkataster der Gemeinde Ebikon hat die Firma BE Netz AG erstellt. Sie betreibt bereits die Photovoltaikanlage auf dem Turnhallendach des Sagenschulhauses. Das Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter und hat ihren Sitz ab 1. Juli in Ebikon.

ana