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EBIKON: SVP Kanton Luzern will nur eine Fremdsprache

Am Donnerstag haben 134 Delegierte der kantonalen SVP die Parolen für die Abstimmungen vom 24. September gefasst. Die einzige kantonale Vorlage, die Volksinitiative «Eine Fremdsprache auf der Primarstufe», wurde mit 117 Ja- zu 3 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen.
Welche Fremdsprache in der Primarschule unterrichtet werden soll, lässt die Initiative offen. Auf dem Bild: Schüler der 5. / 6. Klasse lernen Frühfranzösisch. (Bild: Dominik Wunderli (Obernau, 12. September 2014).)

Welche Fremdsprache in der Primarschule unterrichtet werden soll, lässt die Initiative offen. Auf dem Bild: Schüler der 5. / 6. Klasse lernen Frühfranzösisch. (Bild: Dominik Wunderli (Obernau, 12. September 2014).)

Anders fielen die Entscheide bei den nationalen Vorlagen aus: Für die Reform über die Altersvor­sorge 2020 und den Bundes­beschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer argumentierte Nationalrätin Ida Glanzmann (CVP, Altishofen), während ihr Ratskollege Franz Grüter (SVP, Eich) die Gegenposition vertrat. Die Delegierten folgten letztlich ihrem ehemaligen Kantonalparteipräsidenten und lehnten die Vorlagen mit 130 zu 3 Stimmen respektive 128 zu 2 Stimmen klar ab.

Die Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit» des Schweizerischen Bauernverbands wurde – nach einigen emotionalen Voten gegen die Vorlage – mit 100 zu 15 Stimmen bei 14 Enthaltungen abgelehnt. (io)

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