EBIKON: Überbauung mit 200 Wohnungen geplant

An erhöhter Lage sollen rund 200 Wohnungen entstehen. Auf einem Areal, wo einst eine Kantonsschule geplant war.

Guy Studer
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Auf dem Areal Obfildern (hinten der Schindlerturm) sollen rund 200 Wohnungen entstehen. (Bild: René Meier / luzernerzeitung.ch)

Auf dem Areal Obfildern (hinten der Schindlerturm) sollen rund 200 Wohnungen entstehen. (Bild: René Meier / luzernerzeitung.ch)

Auf der Höhe der Schindler AG sollen zwischen der Hartenfels- und der Oberdierikonerstrasse (roter Kreis) 200 Wohnungen entstehen. (Bild: map.search.ch)

Auf der Höhe der Schindler AG sollen zwischen der Hartenfels- und der Oberdierikonerstrasse (roter Kreis) 200 Wohnungen entstehen. (Bild: map.search.ch)

Neben der Mall of Switzerland begibt sich derzeit ein zweites Grossbauprojekt in Ebikon an den Start. Auf dem 35 000 Quadratmeter grossen Areal Obfildern – in Hanglage auf Höhe der Schindler AG – plant der Kanton zusammen mit der Gemeinde eine Wohnüberbauung. Das Land gehört zum grössten Teil dem Kanton (34'000 Quadratmeter), die Gemeinde Ebikon besitzt eine 1000 Quadratmeter grosse Parzelle. Entstehen sollen darauf etwa 200 Wohnungen.

Qualität muss diesmal stimmen

«Wir wollen ein qualitativ hochwertiges Bebauungskonzept erarbeiten», sagt der Ebikoner Bauvorsteher Peter Schärli. Dem schliesst sich Kantonsbaumeister Urs Mahlstein an: «Wir streben eine hohe Qualität an mit einem guten Wohnungsmix.» Dass die Qualität so herausgestrichen wird, hat seinen Grund. 2009 scheiterte ein erster Anlauf für eine Überbauung am Gestaltungsplan. Die Investoren sollten viel Spielraum erhalten, was einem Einsprecher aus der Nachbarschaft missfiel. Er monierte mangelnde Qualitätssicherung und erhielt vor Verwaltungsgericht recht.

Beim neuen Projekt sollen Wohnungen im gehobenen, mittleren wie auch günstigen Segment entstehen. Das Projekt dürfte wohl einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.

Der Kanton will das Land verkaufen, weil er selber keinen Bedarf hat. Vor Jahrzehnten das Areal als möglicher Standort für eine Kantonsschule gekauft worden. Als diese dann in Reussbühl gebaut wurde, verlor das Land in Ebikon seinen Zweck.

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