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EBIKON: Wirbel um Deponie-Pläne

Warum verschweigt der Ebikoner Gemeinderat seine Deponiepläne? Mit dieser Frage warf die GLP Ebikon dem Gemeinderat in einem offenen Brief vor, in Zusammenhang mit der geplanten Aushubdeponie im Gebiet Stuben ungenügend kommuniziert zu haben.
Eine Luftaufnahme von Ebikon. (Bild: Niklaus Wächter)

Eine Luftaufnahme von Ebikon. (Bild: Niklaus Wächter)

Sandor Horvath, Präsident der GLP Ebikon, kritisiert, dass der Gemeinderat zu wenig aktiv auf das Mitwirkungsverfahren aufmerksam gemacht habe. So seien die Ortsparteien und Quartiervereine nicht angeschrieben worden, um sich zur Teiländerung der Nutzungsplanung zu äussern. Vom zuständigen Gemeinderat Hans Peter Bienz (parteilos, Ressort Planung und Bau) wollte Horvath wissen, warum die Ortsparteien nicht aktiv zur Mitwirkung aufgefordert wurden, warum die Details nicht auf der Homepage offengelegt wurden und ob das Projekt «Deponiezone Stuben» in der Planungs-, Umwelt- und Energiekommission besprochen wurde.

Auf die kritischen Fragen hat der Gemeinderat mit einer Medienmitteilung reagiert. Er hält fest, dass die Unterlagen im Internet sowie in Papierform publiziert und im Gemeindehaus aufgelegt waren. Letzten Oktober habe er in einer Mitteilung zudem über die Deponie-Pläne informiert und zu einer Veranstaltung eingeladen. Dabei habe er auch die Mitwirkungsfrist angekündigt.

Zurzeit befindet sich das Gesuch beim Kanton Luzern zur Vorprüfung. Vor der Auflage plant die Gemeinde eine erneute Veranstaltung, an der die Ingenieurbüros das Projekt vorstellen. (gjo)

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