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Ebikoner Gemeinderatswahlen 2020: SP und SVP wollen angreifen

Alle fünf bisherigen Gemeinderatsmitglieder treten nächstes Jahr zur Wiederwahl an. SP und SVP werden aber dafür sorgen, dass dies kein Spaziergang wird. Denn die beiden Parteien wollen zurück in die Exekutive.
Roman Hodel
Sie alle wollen 2020 nochmals eine Legislatur anhängen (von links): Hans Peter Bienz, Daniel Gasser, Susanne Troesch-Portmann, Andreas Michel und Ruedi Mazenauer. (Bild: PD)

Sie alle wollen 2020 nochmals eine Legislatur anhängen (von links): Hans Peter Bienz, Daniel Gasser, Susanne Troesch-Portmann, Andreas Michel und Ruedi Mazenauer. (Bild: PD)

Nächstes Jahr sind vielerorts Gesamterneuerungswahlen, auch in Ebikon. Bereits klar ist, dass die fünf bisherigen Gemeinderatsmitglieder im März zur Wiederwahl antreten werden (wir berichteten). Namentlich Gemeindepräsident Daniel Gasser (CVP), Schulvorsteher Andreas Michel (parteilos), Finanzvorsteherin Susanne Troesch-Portmann (CVP), Bauvorsteher Hans Peter Bienz (parteilos) sowie Sozialvorsteher Ruedi Mazenauer (FDP). Stille Wahlen wird es aber kaum geben. Dafür wollen zwei Parteien sorgen, die nicht (mehr) in der Exekutive vertreten sind.

Da ist zum einen die SP. Sie konnte 2016 ihren Sitz des damals zurückgetretenen Gemeinderats Peter Schärli nicht verteidigen. Seither fehlt die Linke in der Exekutive. «Es ist unsere feste Absicht, den verloren gegangenen Sitz 2020 zurückzuholen», sagt Thomas Aregger, Interimspräsident der Ebikoner SP, und fügt an:

«Eine Kandidatin oder einen Kandidaten haben wir allerdings noch nicht aufgestellt – die Suche läuft.»

Im Vordergrund der ausserordentlichen GV vom 14. Oktober stünden jedenfalls andere Themen. So werde der Vorstand neu bestellt – Aregger stellt sich als Präsident zur Verfügung.

Zum anderen ist da die SVP. Ihre Abstinenz im Gemeinderat dauert wesentlich länger an als jene der SP. Zehn Jahre ist es her, als sie ihren Sitz durch den Tod von Sozialvorsteher Peter Mühlemann verloren hat. Der letzte Versuch, in die Exekutive zurückzukehren, datiert vom März vergangenen Jahres: Bei der Ersatzwahl des zurückgetretenen Ruedi Kaufmann wollte die Partei mit ihrem Kantonsrat Guido Müller der FDP deren Sitz abjagen – vergeblich. SVP-Präsident Stefan Bühler versichert:

«Stille Wahlen wird es nicht geben.»

Darin bestärke seine Partei allein schon die Umfrage, die der Gemeinderat im Nachgang zur MParc-Abstimmung in der Bevölkerung durchgeführt habe. «Diese zeigte auch, dass die Ebikoner nicht zufrieden sind mit der Arbeit des Gemeinderats», so Bühler. Man sei mit mehreren Parteimitgliedern im Gespräch. Doch noch könne er weder einen Namen noch einen Zeitplan bezüglich Nomination nennen.

Ebenfalls nicht im Gemeinderat vertreten sind die Grünen und die Grünliberalen. Jene Parteien also, die bei den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober gemäss Prognosen am meisten zulegen sollen. Laut Peter Noser, Vorstandsmitglied der Grünen Ebikon, habe man noch nicht über eine mögliche Kandidatur für den Gemeinderat diskutiert. Auch Sandor Horvath, Präsident der Grünliberalen, sagt: «Die GLP hat bis heute noch nicht über eine Gemeinderatskandidatur entschieden.»

Beide Parteien hatten 2016 je eine Kandidatin nominiert. Die Grünen ihre Kantonsrätin Christina Reusser, die GLP Susanne Gnekow. Beide verpassten die Wahl deutlich.

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