Ebikoner Heim-Sanierungen werden teurer

Der Umbau der drei Alters- und Pflegeheime kostet bis zu 3 Millionen Franken mehr als geplant. Die Anzahl Pflegeplätze wird nicht erhöht.

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Das Haus Höchweid. Hier findet eine Spezialisierung auf stark pflegebedürftige Patienten statt. (Bild: Eveline Beerkicherv / Neue LZ)

Das Haus Höchweid. Hier findet eine Spezialisierung auf stark pflegebedürftige Patienten statt. (Bild: Eveline Beerkicherv / Neue LZ)

Die Alters- und Pflegeheime in Ebikon sollen zu Kompetenzzentren werden. Dies sagt Sozialvorsteher Andreas Michel anlässlich der gestrigen Orientierungsversammlung über die geplante Entwicklung der Alters- und Pflegeheime. Geplant ist eine Totalsanierung des Hauses Känzeli sowie bauliche Anpassungen im Höchweid und im Sonnegärtli. Diese kosten aber nicht wie ursprünglich angenommen 6,6 Millionen, sondern 9 bis 9,5 Millionen Franken.

Michel erklärt: «Die ungenügende statische Qualität führt zu sehr hohen Kosten im Bereich Erdbebensicherheit. Dazu kommen erhöhte Anforderungen an Brandschutz, Wärmedämmung und Schalldämmung.» Ein Neubau wäre aber noch immer massiv teurer, so Michel. Die genauen Kosten werden im Spätsommer bekannt gegeben. Das Stimmvolk wird voraussichtlich am 23. September über den Kredit entscheiden. Der Baubeginn ist Ende 2013 geplant, 2014 sollen die Arbeiten fertig werden. Zurzeit stehen in den drei Heimen 161 Pflegeplätze zur Verfügung. Die Anzahl Plätze bleibt unverändert.

Olivia Steiner

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