EBISQUARE: Kommt Sprüngli nach Ebikon?

Ein Investor für den Ebisquare fehlt noch immer. Dennoch haben die Detailhändler Interesse an Ladenfläche. Darunter sind auch grosse Namen.

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Blick von Ebikon in Richtung Root: So könnte das Einkaufs- und Erlebniszentrum Ebisquare dereinst aussehen. (Montage pd)

Blick von Ebikon in Richtung Root: So könnte das Einkaufs- und Erlebniszentrum Ebisquare dereinst aussehen. (Montage pd)

Das geplante Einkaufs- und Erlebniszentrum in Ebikon füllt seine Mietflächen, noch bevor überhaupt der erste Spaten in den Baugrund sticht. «Über 50 Prozent der Retailflächen sind jetzt bereits vermietet oder stehen kurz vor Vertragsabschluss», erklärt Maja Amrein, Medienbeauftragte des Projekts Ebisquare, auf Anfrage. Erst vor wenigen Tagen hat die Luzerner Modegruppe Schild angekündigt, dass man einen 1000 Quadratmeter grossen Laden mieten möchte. «Wenn der Ebisquare kommt, sind wir mit dabei», sagte Thomas Herbert, Co-Chef der Schild-Gruppe, Ende Mai gegenüber unserer Zeitung.

Sprüngli ist schon in Zug
Jetzt zeigt offenbar auch die bekannte Zürcher Confiserie Sprüngli Interesse am Ebikoner Projekt, wie von Seiten des Ebisquare bestätigt wird. Das Einrichten eines Ladenlokals wird jedoch am Hauptsitz von Sprüngli in Zürich dementiert. «Das muss ein Gerücht sein. Wir planen keine Filiale im Raum Luzern», lässt eine Firmensprecherin nach Rücksprache mit ihrer Geschäftsleitung ausrichten. Das über 170-jährige Familienunternehmen verfügt heute über 17 Verkaufsstellen, vorwiegend im Grossraum Zürich, eine befindet sich seit 2003 im Bahnhof Zug.

Verhandlungen mit Investoren
In Bezug auf die Investoren für das 500 Millionen Franken teure Projekt ist man allerdings noch nicht weiter. Die Planer seien zwar in intensiven Verhandlungen mit möglichen Investoren, sagt Maja Amrein, konkrete Abschlüsse gebe es aber noch nicht zu vermelden. Dennoch: «Wir sind immer noch voll im Zeitplan.» Das würde bedeuten, dass noch vor Ende 2008 auf dem Schindler-Areal die Baumaschinen auffahren. Die Baubewilligung haben die Planer bereits im letzten November erhalten.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.