EBKON: Ebikon wehrt sich gegen Pläne des Kantons

Die Planauflage des Kantons für die Neugestaltung der Kantonsstrasse ist abgelaufen. Der Gemeinderat hat 21 Einsprachen der Bevölkerung sowie seine eigene an die kantonale Behörde überreicht.

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Nach dem Kanton soll der Bus bei der Haltestelle Hünenberg vor dem Möbelgeschäft Getzmann halten. (Bild pd)

Nach dem Kanton soll der Bus bei der Haltestelle Hünenberg vor dem Möbelgeschäft Getzmann halten. (Bild pd)

Der Gemeinderat ist froh um die breite Unterstützung aus der Bevölkerung, welche sich in den 21 Einsprachen manifestiert hat, wie die Gemeinde mitteilt.

Besonders grossen Widerstand löst das Vorhaben des Kantons aus, die beiden Bushaltestellen St. Klemens und Hünenberg mit neu je zwei Haltepunkte auszurüsten. Zweck dieser Doppelhaltestellen wäre die Bevorzugung des Busses vor dem Individualverkehr in den Hauptverkehrszeiten. «Wie aber sollen die wartenden Buspassagiere wissen, an welcher Haltestelle sie nun einsteigen müssen?», fragt sich Ruedi von Euw, Leiter Tiefbau der Gemeinde. In der Einsprache schlägt der Gemeinderat deshalb vor, die bestehenden Haltestellen mit Lichtsignalanlagen einzurichten. So hätte der Bus durch die Signalanlage Gewähr, sich problemlos wieder in den Abendverkehr einzureihen zu können.

Schulweggerechte Übergänge
Damit alle Kinder entlang des neu zu gestaltenden Kantonsstrassenabschnitts sicher über die Strasse zur Schule oder in den Kindergarten gelangen, schlägt der Kanton Schutzinseln zwischen den einzelnen Fahrbahnen vor. Der Gemeinderat fordert zusätzlich bei den Fussgängerübergängen St. Klemens und Hünenberg Lichtsignalanlagen. Auch soll der Kanton klare Richtlinien für die Schulwegsicherung definieren und umsetzen.

ost