«Eglise Modulable» im Maihof-Quartier geplant

Die Räumlichkeiten der Pfarrei St. Josef-Maihof sollen neu genutzt werden. Unter anderem ist ein multifunktionaler Kirchenraum à la Salle Modulable geplant.

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So soll der Kirchensaal aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll der Kirchensaal aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll der Kirchensaal aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll der Kirchensaal aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Die Kirchengemeinde Luzern und die Pfarrei St. Josef-Maihof planen seit längerem, die Räume in St. Josef-Maihof neu zu nutzen. Nun wurde in einem Wettbewerb mit acht Architekturbüros ein konkretes Projekt ausgewählt. Das Siegerprojekt heisst «Echo» und sieht einen modulierbaren Kirchenraum vor. Dieser soll Platz für 300 bis 400 Personen bieten. Neben den Pfarreigottesdiensten können dann auch Konzerte, Ausstellungen, Orchesterproben und Bankette dort stattfinden. Es sind keine festen Einbauten, sondern nur mobile Raumteiler vorgesehen. Pfarreileiter Franz Zemp freut sich auf die neuen Möglichkeiten: «Die Pfarrei stellt sich bewusst in den Dienst eines lebendigen Quartierlebens mit verschiedenen Facetten und Bedürfnissen, und zugleich behalten wir Raum für liturgische Feiern und Besinnung.»

Derzeit bestehen die Räumlichkeiten der Pfarrei St. Josef-Maihof aus der Kirche, dem Pfarreiheim, dem Pfarrhaus und dem Buurehüsli. Das soll grösstenteils so bleiben. Das Siegerprojekt sieht noch einen Anbau zum Pfarreiheim vor, der Platz für eine grosse Küche sowie die Cafeteria bieten soll. So soll die Bewirtung grösserer Gruppen ermöglicht werden. Zudem wird der Aussenplatz vergrössert, um diesen als Begegnungsort aufzuwerten.

Entscheidung im Herbst

Verschiedene Bereiche werden umgenutzt. Im bisherigen Pfarreisaal unter der Kirche soll ein städtischer Kindergarten einziehen. Das Pfarreisekretariat und die Büros der Mitarbeitenden zügeln ins Pfarreiheim. Dafür entstehen im Pfarrhaus zusätzliche Räume für das Eltern-Kinderprojekt «Paradiesgässli» der Kirchlichen Gassenarbeit sowie eventuell eine Wohnung.

Der Kirchenrat hat an seiner Sitzung vom Montag beschlossen, das Siegerprojekt «Echo» im Sinne der Empfehlungen der Jury weiter bearbeiten zu lassen. Das Kirchengemeindeparlament (Grosser Kirchenrat) soll im Herbst über das Projekt abstimmen. Im Sommer 2012 könnte eine erste Etappe des Projekts bereits abgeschlossen werden, wie die Katholische Kirche Luzern in einer Medienmitteilung schreibt.

pd/das