EGOLZWIL: Einsprecher sind verärgert wegen Kosten

Die Einsprecher der Antenne in Egolzwil müssen 17 000 Franken bezahlen. Sie werfen der Gemeinde unverhältnismässige Kostenabwälzung vor und reichen Beschwerde ein.

Roseline Troxler
Drucken
Teilen
In diesem Kirchturm der Kirche von Egolzwil kann nun eine Handy-Antenne eingebaut werden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

In diesem Kirchturm der Kirche von Egolzwil kann nun eine Handy-Antenne eingebaut werden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Vor kurzem erhielten die Einsprecher der Mobilfunkantenne im Kirchturm von Egolzwil die Baubewilligung inklusive einer Rechnung zugestellt. Zwischen 145 Franken bis 449 Franken müssen sie für die durch die Einsprache entstandenen Kosten berappen. Die Einsprecher kritisieren die Kostenabwälzung als unverhältnismässig und kündigen an, beim Kantonsgericht eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzureichen.

Steuerzahler schonen

Die Gemeinde rechtfertigt sich. So sagt Gemeindepräsident Urs Hodel: «Es geht darum, die entstandenen Kosten den Verursachern zu übertragen und dabei die Steuerzahler zu schonen.»

Laut Mario Conca, Abteilungsleiter der Dienststelle Raum und Wirtschaft, ist ein Streit um Einsprachekosten wie in Egolzwil neu.