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Ex-Bewohnerin zieht wieder ins Luzerner Himmelrich – und wohnt ganz lauschig

Die neue Überbauung Himmelrich in Luzern ist bezogen. Bei einigen Bewohnern handelt es sich um Rückkehrer, die vor dem Abriss der früheren Siedlung schon dort leben – zum Beispiel Elena Ricci. Sie trauert den alten Zeiten nicht nach.
Stefan Dähler
Grosszügig, aber trotzdem gemütlich: Elena Ricci auf ihrem Balkon in der Himmelrich-Überbauung. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern 6. September 2019)

Grosszügig, aber trotzdem gemütlich: Elena Ricci auf ihrem Balkon in der Himmelrich-Überbauung. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern 6. September 2019)

179 Wohnungen zählt die neue Überbauung Himmelrich 3 in der Luzerner Neustadt, die am Samstag mit einem grossen Fest eröffnet wird. Entsprechend viele Leute mussten ausziehen, als die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern (ABL) die Vorgänger-Überbauung 2015 abriss. Rund zehn Mietparteien von damals sind nun wieder zurückgekehrt.

Eine davon ist Elena Ricci (27). Die Fachfrau Hauswirtschaft wohnte früher an der Tödistrasse, im Juni ist sie mit der ersten Bezugsetappe ins neue Himmelrich gezogen. «Es gab noch einige Mängel, so waren die Storen noch nicht richtig installiert oder die Lüftung lief falsch», sagt Ricci, die mit ihrem Freund und zwei Katzen in einer 3,5-Zimmer-Wohnung lebt. Auch heute ist noch nicht alles fertig, augenfällig ist etwa die Fassade im Parterre. Doch insgesamt ist sie sehr zufrieden. «Die Wohnung ist sehr schön, hell und trotz der zentralen Lage sehr ruhig.»

Blick ins Wohnzimmer von Elena Ricci. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern 6. September 2019)

Blick ins Wohnzimmer von Elena Ricci. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern 6. September 2019)

Ricci wohnte nach dem Auszug aus dem alten Himmelrich zwischenzeitlich im Maihof. Sie sagt:

«Als ich wieder ins Himmelrich zurückzog, fühlte es sich wie Heimkommen an.»

Auch ihre Nonna, die ebenfalls im alten Himmelrich wohnte, lebt wieder hier. Die frühere Wohnung an der Tödistrasse sei zwar charmant gewesen. «Doch der Boden war schräg und es war hellhörig.» Trotzdem habe man wenig von den Nachbarn mitgekriegt. «Die Leute blieben in ihren Wohnungen, es war anonymer. Nun trifft man sich im Innenhof oder auf der grossen Dachterrasse. Die Stimmung im Haus ist super.» Es gebe eine App, mit der sich die Nachbarn austauschen und Ideen zur Gestaltung von Spielgeräten oder den Gemeinschaftsräumen einbringen können. «Es wird nicht einfach alles von oben diktiert», sagt Ricci.

Positiv sei auch, dass das Bleichergärtli umgebaut worden ist. «Das war vorher etwas heruntergekommen.» Nur die Aussicht vom früheren Balkon auf den Pilatus vermisst sie ein wenig. «Dafür muss man nun auf die Dachterrasse.» So sieht es auf dieser aus:

(Bild: Stefan Dähler, 5. September 2019)

(Bild: Stefan Dähler, 5. September 2019)

Deutlich höhere Miete ist «gerechtfertigt»

Die neue Überbauung bietet mehr, ist aber auch teurer. Für die alte Wohnung zahlte Ricci 900 Franken im Monat, nun sind es 2250. «Der Preis ist aber gerechtfertigt, nur schon wegen der perfekten Lage in der Nähe des Bahnhofs», sagt Ricci. «Es ist ein Neubau und wir haben viel Platz.»

Die Überbauung ist übrigens noch nicht fertig. Bald steht die zweite Bauetappe an: Im Oktober beginnen die Abbrucharbeiten in der letzten alten Häuserzeile an der Claridenstrasse. Bis 2021 wird das Himmelrich 3 total 250 Wohnungen umfassen, die ABL investiert insgesamt 171 Millionen Franken.

Von 12 bis 17 Uhr findet am Samstag, 7. September, das Eröffnungsfest der Himmelrich-Überbauung statt. In 16 Lokalitäten, auf der Dachterrasse, in den Strassen und im Bleichergärtli gibt es ein umfangreiches Programm für Gross und Klein. Infos gibt es hier.

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