Ehemaliger Amag-Standort in Ebikon: Sagenmattareal wird für Zwischennutzung frei

Im März diesen Jahres hat die Amag ihre Standorte Ebikon, Emmen und Risch in Buchrain zusammengeführt. Die frei werdenden 16'400 Quadratmeter des Sagenmattareals sollen für Vereine und ortsansässige Gewerbe zwischengenutzt werden.

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Das Areal Sagenmatt wird Vereinen zur Zwischennutzung freigegeben. (Bild: PD)

Das Areal Sagenmatt wird Vereinen zur Zwischennutzung freigegeben. (Bild: PD)

(pd/lil) Die Amag-Standorte von Ebikon, Emmen und Risch wurden im März in Buchrain zusammengeführt. Damit wurde das 16'400 Quadratmeter grosse Sagenmattareal in Ebikon frei – und soll nun für Vereine und Gewerbe zur Zwischennutzung dienen. So steht es in einer Mitteilung der Gemeinde Ebikon.

Auf dem Sagenmatt-Areal ist eine Überbauung geplant, die noch vom Kanton geprüft und vom Ebikoner Stimmvolk gutgeheissen werden muss. Hans Peter Bienz, Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Planung und Bau, erklärt: «Ebikon zählt viele Vereine, die immer wieder auf der Suche nach geeigneten Vereinslokalitäten sind. Mit dem vorübergehend leerstehenden Sagenmatt-Areal bieten wir solchen Vereinen grosszügige und vielfältige temporäre Nutzungsmöglichkeiten. Wir stehen mit vielen Vereinen und einzelnen Gewerblern im Kontakt, welche davon profitieren wollen. So werden sich beispielsweise die Ebikoner Fasnachtswagenbauer bald schon in der Sagenmatt einquartieren.»

«Naturnahes und durchmischtes Wohnquartier» in Planung

Auf dem Sagenmattareal ist eine Wohnsiedlung geplant. «Die Überbauung soll ein ökologisches Vorzeigeprojekt werden», steht es in der Mitteilung. Die Sagenmatt setze «neue Massstäbe in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit». Darüber hinaus stünden den zukünftigen Bewohnern «vielfältige Mobilitätslösungen durch öV, Velo und Car-Sharing» zur Verfügung. Die geplante Siedlung sei bereits vor dem Spatenstich von der Stiftung «Natur & Wirtschaft» für das «besonders naturnah gestaltete Quartier» mit einem Vorzertifikat prämiert worden.