EHEMALIGER GÜTERBAHNHOF: «Das gibt eine neue Stadtfront»

Wo heute der Stadt-Strand ist, steht bald eine neue Überbauung. So soll ein Gegengewicht zur anderen Seeseite geschaffen werden.

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Die Überbauung «Citybay» an der Stelle des ehemaligen Bücherbrockis. (Visualisierung pd)

Die Überbauung «Citybay» an der Stelle des ehemaligen Bücherbrockis. (Visualisierung pd)

Neben dem Hotel Radisson entsteht eine neue Überbauung: Die Anliker AG aus Emmenbrücke will drei Gebäude erstellen. Heute beginnt die Auflagefrist, sie dauert bis am 2. Juli. Läuft alles nach Plan, beginnen die Arbeiten im Januar 2009. Im zweiten Halbjahr 2010 soll die Überbauung fertig sein.

Drei Gebäudekomplexe, geplant von Luzerner Architekten
Das Investorenteam bilden die Anliker AG und die Credit Suisse. Sie investieren zusammen rund 120 Millionen Franken. Eines der Gebäude wird als Bürokomplex (Credit Suisse) konzipiert. In der obersten Etage dieses Hauses wird es zudem Attikawohnungen geben. Im zweiten Gebäude (Anliker) werden Eigentumswohnungen erstellt, im dritten Haus (Credit Suisse) können die Wohnungen gemietet werden.

Geplant werden die Gebäude vom Architekturbüro Lussi und Halter aus Luzern. Gemäss Architekt Thomas Lussi ging es darum, «einen städtebaulichen Freiraum zu schliessen. Dieser Stadtteil war lange eine
Art Hinterseite der Stadt.» Jetzt werde das Gebiet aufgewertet, den Auftakt dazu habe bereits das Hotel Radisson gemacht.

«Ein Gegengewicht zur anderen Seeseite»
Zusammen mit dem Hotel werde die Überbauung dazu beitragen, «dass sich ein Gegengewicht zur anderen Seeseite bildet. Das gibt eine neue Stadtfront», sagt Lussi. Die Agentur FirstSoirée, die den Stadt-Strand betreibt, der diesen Sommer als Zwischennutzung auf dem Areal steht, will im nächsten Jahr an einem neuen Ort in der Stadt weitermachen.

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.