Ehemaliger Handelskammer-Chef Felix Howald ist WEF-Projektleiter

Die Kantone Nidwalden und Luzern machen mit der WEF-Organisation vorwärts. Noch nicht geklärt ist das Thema Sicherheitskosten.

Drucken
Teilen
Felix Howald.

Felix Howald.

Bild: PD

(mim) Die Kantone Nidwalden und Luzern haben die Projektorganisation für das auf dem Bürgenstock und in Luzern stattfindende Weltwirtschaftsforum (WEF) festgelegt. Die operative Projektleitung übernimmt Felix Howald, ehemaliger Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ) und Verwaltungsratspräsident des KKL. Neben seinen guten Kontakten zu Wirtschaftskräften und Regierungen der Zentralschweiz schätze man Howalds Vergangenheit als Mitarbeiter des WEF als wichtig ein, teilten die beiden Kantone am Donnerstag mit. Ihm steht IHZ-Direktor Adrian Derungs als Teilprojektleiter zur Seite.

Die gemeinsame Projektorganisation steht unter dem Titel «WEF2021 Bürgenstock - Lake Lucerne». Diese besteht aus der politischen Steuerungsgruppe mit Landammann Othmar Filliger und Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi (beide Nidwalden), Regierungspräsident Reto Wyss und Regierungsrat Paul Winiker (beide Luzern), dem Luzerner Stadtpräsidenten Beat Züsli und dem Stansstader Gemeindepräsidenten Beat Plüss. Es werde in der Zusammenarbeit mit dem WEF derzeit nach Möglichkeiten gesucht, im offiziellen Programm «Zentralschweizer Momente» zu integrieren und so das WEF 21 als Standortpromotion für die ganze Region zu nutzen, heisst es weiter. Noch nicht geklärt ist das Thema Kostenteilung. «Wir wollen nach Möglichkeit noch dieses Jahr konkrete Angaben zu den Sicherheitskosten machen können. Bis dahin müssen die Verträge stehen und die erforderlichen politischen Beschlüsse gefallen sein», lässt sich Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi zitieren.

Das WEF hat am 6. Oktober 2020 entschieden, dass das Jahrestreffen 2021 coronabedingt nicht im Januar in Davos, sondern vom 17. bis zum 21. Mai auf dem Bürgenstock und in Luzern stattfinden soll.