EHRUNG: Emil erhält in Mainz einen «Stern der Satire»

Grosse Ehre für den in Luzern aufgewachsenen Emil Steinberger: Dieser wird in Deutschland als «grosser Künstler, dessen Werk zu einem wichtigen Teil unserer Kultur geworden ist», geehrt.

Drucken
Teilen
Emil Steinberger bei einer seiner szenischen Lesungen. (Bild EQ)

Emil Steinberger bei einer seiner szenischen Lesungen. (Bild EQ)

Am Montag hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann beim Deutschen Kabarettarchiv auf dem Mainzer Romano-Guardini-Platz zwei neue «Sterne der Satire» für die Kabarettisten Loriot (Vicco von Bülow) und Emil (Emil Steinberger) gestiftet und enthüllt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Auf gleicher Stufe mit Loriot
In seiner Rede betonte er: «Mit den zwei neuen 'Sternen der Satire' würdigen wir Vicco von Bülow und Emil Steinberger als grosse Künstler, deren Werk zu einem wichtigen Teil unserer Kultur geworden ist. Beide sind begnadete Beobachter, die uns lachen lassen über unsere menschlichen Schwächen, ohne uns dabei lächerlich zu machen. Dies zeichnet sie neben vielen anderen Qualitäten als grosse Kabarettkünstler aus.»

Bislang 60 Bronzesterne
Die «Sterne der Satire Walk of Fame des Kabaretts» wurde 2004 eingerichtet und verbindet in der Fussgängerzone entlang des Proviantamts die Stiftung Deutsches Kabarettarchiv mit dem Mainzer Forum -Theater Unterhaus. Mit jeweils einem bronzenen Stern wurden bislang die Namen 60 bedeutender deutschsprachiger Kabarettisten verewigt. Das Deutsche Kabarettarchiv wurde 1961 gegründet und ist heute mit seinen beiden Standorten Mainz und Bernburg die bundesweit einzige Einrichtung zur Sammlung und Archivierung der Nachlässe und Zuwendungen deutscher Kabarettisten.

scd