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EICH: Ein Landschaftsgärtner mimt den Gigolo

Marcel von Niederhäusern hat als «Sauna-Gigolo» die Lacher auf seiner Seite – und verzückt die Damenwelt.
Masseur Sandro Kern (Marcel von Niederhäusern) lässt die Damenherzen höherschlagen. (Bild: Pius Amrein (Eich, 3. Januar 2018))

Masseur Sandro Kern (Marcel von Niederhäusern) lässt die Damenherzen höherschlagen. (Bild: Pius Amrein (Eich, 3. Januar 2018))

«Ein Drama würde ich nie spielen – es gibt genug Trauriges auf dieser Welt»: Wenn Marcel von Niederhäusern auf die Bühne der Theatergesellschaft Eich tritt, sind nicht traurige oder gar dramatische Momente angesagt – vielmehr wird Lustiges und Unbeschwertes aufgetragen, das Publikum bekommt viel zu lachen. Vor sechs Jahren hat ihm ein überraschender Anruf von Regisseurin Veronika Giger eine erste Rolle im Stück «De Meischter­boxer» beschert. «Da war ich sehr nervös», erinnert er sich.

«Muss mich eigentlich nie verstellen»

Inzwischen ist Marcel von Niederhäusern zum siebten Mal mit dabei und ein routinierter Darsteller. Seine Lieblingsrolle bisher? «Den Portier, den ich im Stück ‹Au das no› 2014 spielte.» Der 32-jährige Landschaftsgärtner hat auf der Bühne schon einiges Überraschendes erlebt – zum Beispiel die Situation, als ein Mitspieler eine Schuhsohle verlor. Vorbilder sind für ihn die Volkstheatergrössen Jörg Schneider und Erich Vock. Um sich die Rollentypen anzueignen, male er sich die Personen einfach aus. «Ich musste mich eigentlich bis jetzt nie gross verstellen.»

Unbeschwert agiert von Niederhäusern auch in der Komödie «De Sauna-Gigolo» (von Andreas Wening), mit der die Theatergesellschaft Eich in einer Woche Premiere feiert. Im überaus lockeren Stück gibt er den Masseur Sandro Kern. Dieser wird von den drei weiblichen Saunagästen Therese (Andrea Garcia), Lisbeth (Brigitte Arnold) und Ursula (Conny Willimann) regelrecht bestürmt, sie wollen unbedingt bei ihm einen Massagetermin. Die drei Klatschmäuler kommen sich gegenseitig handfest ins Gehege. Wie in einem «spätpubertären Mädchenpensionat» gehe es zu und her, sagt Saunameisterin Rita Strub (Evelyne Röösli). Und da kommen aufs Mal die drei Ehemänner ihren Frauen auf die Schliche. Es geht also auch dieses Jahr überaus heiter zu und her auf der Bühne der Mehrzweckhalle Eich. (hbr)

Hinweis

Premiere mit Theater-Dinner: 20. Januar. Weitere Aufführungen: 21., 24., 26. und 27. Januar. Die Spielzeit und weitere Infos finden Sie unterwww.theatereich.ch.

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