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EICH: Lärmschutz: SVP-Nationalrat Franz Grüter ist mit dem Bundesrat unzufrieden

Entlang der Autobahn A2 werden die Lärmgrenzwerte überschritten. So auch in der Gemeinde Eich. Aufgrund der zu hohen Immissionswerte müsste der Bund dort weitere Massnahmen zum Schutz der Anwohner treffen.
Die 17 Jahre alte Lärmschutzwand schützt die Anwohner in der Gemeinde Eich nicht genügend. (Bild: Nadia Schärli/LZ, Eich, 17. August 2017)

Die 17 Jahre alte Lärmschutzwand schützt die Anwohner in der Gemeinde Eich nicht genügend. (Bild: Nadia Schärli/LZ, Eich, 17. August 2017)

Doch gemäss dem Bundesamt für Strassen (Astra) ist die Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwände zu teuer (wir berichteten).

Das Astra argumentiert allerdings mit Zahlen, die schwer nachvollziehbar sind. So soll die Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwände rund 6,5 Millionen Franken kosten. Eine Offerte, die unserer Zeitung vorliegt, zeigt: Die Massnahmen könnten unter einer Million Franken realisiert werden.

Wie die Kosten berechnet wurden, bleibt offen

An den hohen Kosten stört sich SVP-Nationalrat Franz Grüter. Deswegen hat er im September eine Motion eingereicht, in der er vom Bundesrat verlangt, bei Lärmschutzmassnahmen auf Nationalstrassen die Kostenberechnungen so weit als möglich auf die effektiven Marktpreise abzustellen. Der Antwort des Bundesrats ist jetzt zu entnehmen, dass alles mit rechtlichen Dingen vonstattengeht. «Massnahmen müssen technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar sein», so der Bundesrat.

Wie das Astra die Kosten konkret berechnet, wird nicht erläutert. Grüter ist denn auch unzufrieden: «Die Antwort ist sehr vage gehalten.» Der in Eich lebende Nationalrat hegt den Verdacht, dass nicht die Landesregierung, sondern das Astra die Antwort verfasst habe. Offenbar habe man Angst, der Fall Eich könnte zum Präjudiz werden. Er werde seine Motion, die von 33 Mitparlamentariern unterzeichnet wurde, nicht zurückziehen. (kuy)

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