Lärmschutz an der Autobahn: Eich und Schenkon ziehen Urteil weiter

Das Gezanke geht in die nächste Runde: Nachdem das Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde von Eich und Schenkon sowie weiterer 18 Parteien abgewiesen hat, muss sich nun das Bundesgericht mit dem Fall beschäftigten.

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(zar) Denn Eich und Schenkon sind mit dem Entscheid nicht einverstanden – und werden das Urteil deshalb weiterziehen. Das bestätigen Adrian Bachmann und Patrick Ineichen, die Gemeindepräsidenten von Eich und Schenkon, auf Anfrage.

Die Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts sei schwer nachvollziehbar und widerspreche nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern halte auch juristischen Gesichtspunkten nicht stand, ist Bachmann überzeugt. «Auf viele Punkte unserer Beschwerde geht das Urteil gar nicht ein.» Es sei klar, dass es um viel Geld gehe und dass der Lärm-Leidensdruck in der Agglo noch grösser sei, sagt Ineichen. «Wir Landgemeinden müssen uns wehren. Sonst werden wir übergangen.»