EIGENMIETWERT: Hausbesitzer steigen auf die Barrikaden

Der Luzerner Hauseigentümerverband will den Eigenmietwert abschaffen. Mit dieser Steuer würden Hausbesitzer bestraft.

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Karl Rigert, Präsident des Luzerner Hauseigentümerverbands, plädiert für eine Abschaffung des Eigenmietwerts. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Karl Rigert, Präsident des Luzerner Hauseigentümerverbands, plädiert für eine Abschaffung des Eigenmietwerts. (Archivbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Trotz tiefen Hypotheken, steigen die Mietzinsen – auch für Hauseigentümer, die ihre Immobilie bereits abbezahlt haben. Grund dafür ist die Eigenmietwert-Besteuerung. Es handelt sich dabei um jenen Betrag, den man mit einer Immobilie erzielen könnte, würde man sie vermieten. Dieser wird dem Einkommen angerechnet und muss versteuert werden. Der Hochdorfer SVP-Kantonsrat Hanspeter Bucher will nun wissen, warum die kantonalen Eigenmietwerte jährlich erhöht werden. Die Mietzinsen seien von Angebot und Nachfrage abhängig, so die Antwort der Luzerner Regierung. Regulierungen könnten dem wenig entgegensetzen.

Viele Rentner betroffen
«Der Eigenmietwert muss abgeschafft werden», sagt Karl Rigert, Präsident des Luzerner Hauseigentümerverbands. «Im Durschschnitt kommen bei Hausbesitzern durch diese Besteuerung bis zu 40'000 Franken hinzu. Das schenkt ein.» Gerade Rentner, die ihr Haus abbezahlt haben, sollten nicht mit dieser «ungerechten Steuer» bestraft werden.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.