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Ein Blick zurück: Als im Bruchquartier noch Säuli und Kälber verkauft wurden

Vor 80 Jahren quiekte und muhte es im Luzerner Bruchquartier – weil dort das Vieh aus den umliegenden Regionen am wöchentlichen Markt gehandelt wurde. Ein Rückblick in Bildern.
Zéline Odermatt

«Die Chälber sellet so viel choschte? Nei, da luegi witer.» Das könnten Worte sein, die vor 80 Jahren im Bruchquartier geäussert worden sind. Immer dienstags feilschten die Viehhändler um die besten Säuli, Kühe und Schafe. Der Wochenmarkt bestand seit 1912 am Standort des heutigen Staatsarchivs Luzern. Bis der strenge Geruch den Bewohnern des Bruchquartiers zu viel wurde – 1971 fand der Markt dort zum letzten Mal statt.

Viehmarkt an einem Dienstag im Jahr 1939 – Dieser junge Bub hatte Freude an den Säuli.

(Bild: Karl Manz/ Aura/ Luzern Foto)

(Bild: Karl Manz/ Aura/ Luzern Foto)

Aber auch die kleinen Kälber hatten es ihm angetan.

(Bild: Karl Manz/ Aura/ Luzern Foto)

(Bild: Karl Manz/ Aura/ Luzern Foto)

Ob dieser Mann die zwei Säuli gerade gekauft hatte? Sie schienen sich auf jeden Fall über ihr Schicksal auszutauschen.

(Bild: Karl Manz/ Aura / Luzern Foto)

(Bild: Karl Manz/ Aura / Luzern Foto)

Hier im Bruchquartier wurde gehandelt und gefeilscht. 150 bis 200 Tiere wechselten hier jeweils den Besitzer.

(Bild: Karl Manz/ Aura / Luzern Foto)

(Bild: Karl Manz/ Aura / Luzern Foto)

Die Bauern aus der Umgebung fuhren jede Woche extra in die Stadt. Hier präsentiert ein Bauer sein Rind vor Zuschauern in den 1930er oder 1940er Jahren. Im Hintergrund sieht man das Restaurant Schützengarten:

(Bild: Fotograf unbekannt*/ Stadtarchiv Luzern/ F2a/Märkte + Messen/07:26)

(Bild: Fotograf unbekannt*/ Stadtarchiv Luzern/ F2a/Märkte + Messen/07:26)

Der Viehmarkt war für die Bauern nicht nur eine Einkommensquelle. Man traf sich dort auch, um informiert zu bleiben, denn die wenigsten besassen ein Telefon. Der Markt im Jahr 1962:

(Bild: Hans-Peter Jaeger/ Aura / Luzern Foto)

(Bild: Hans-Peter Jaeger/ Aura / Luzern Foto)

Auch dieses Bild von der Rindvieh-Schau stammt aus dem Jahr 1961.

(Bild: Blättler/ LZ)

(Bild: Blättler/ LZ)

Vieh wurde vor der Entstehung des Markts an der Bruchstrasse auch am Hirschengraben gehandelt. Hier eine Aufnahme um 1900.

(Bild: Fotograf unbekannt*/ Verlag Wehrli A.G./ Stadtarchiv Luzern/ F2a/Märkte + Messen/08:01)

(Bild: Fotograf unbekannt*/ Verlag Wehrli A.G./ Stadtarchiv Luzern/ F2a/Märkte + Messen/08:01)

Und noch früher fand der Markt beim Baslertor – dem heutigen Kasernenplatz – statt. Hier sind zahlreiche Rinder, Hunde, Ziegen und Menschen um 1820 abgebildet.

(Bild: Urheber unbekannt*/ Stadtarchiv Luzern/ F2a/MÄRKTE + MESSEN/05:01)

(Bild: Urheber unbekannt*/ Stadtarchiv Luzern/ F2a/MÄRKTE + MESSEN/05:01)

Herzlichen Dank

Vielen Dank an Emanuel Ammon und die Agentur Aura für die schönen Bilder. Weitere Infos zur Foto-Agentur finden Sie hier.

Ein Dankeschön zudem an das Stadtarchiv Luzern für die Hilfe bei der Recherche der Bilder. Mehr Bilder vom ehemaligen Viehmarkt finden Sie auf der Webseite der Stadt Luzern.

*Wissen Sie, wer der Urheber oder Fotograf des Bildes ist? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail hier.

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