Ein Fasnachtsmuseum für Luzern?

Kann man Fasnacht ins Museum stellen? Ein altgedienter Fasnächtler findet Ja – und hat auch schon einen konkreten Standort im Visier.

Drucken
Teilen
Das alte Zeughaus an der Museggstrasse in Luzern. (Bild: Archiv Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Das alte Zeughaus an der Museggstrasse in Luzern. (Bild: Archiv Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Die Zwischennutzung des alten Zeughauses an der Museggstrasse durch die Pädagogische Hochschule geht bald zu Ende. Wie weiter mit dem denkmalgeschützten Bau? Silvio Panizza, seit 40 Jahren Herausgeber des Luzerner Fasnachtsführers, bringt eine neue Idee ins Spiel: Im alten Zeughaus soll ein Fasnachtsmuseum entstehen. Der Vorschlag sei in einem Gespräch mit Bruno Gapp entstanden, dem Ehrenpräsidenten der Kult-Ur-Fasnächtler, schreibt Panizza in der neusten Ausgabe des Fasnachtsführers.

«Material zum Ausstellen gäbe es mehr als genug», sagt Panizza. Er habe mit dem Kanton als Eigentümer des alten Zeughauses Kontakt aufgenommen: «Man hat dort zumindest nicht zum vorneherein abgewunken.» Offiziell hält sich der Kanton Luzern in Sachen künftiger Nutzung des alten Zeughauses aber noch bedeckt. Ein Fasnachtsmuseum sei zurzeit «keine Option, die ernsthaft geprüft wird», erklärt Kantonsbaumeister Urs Mahlstein.

Falls in Luzern tatsächlich eine permanente Fasnachtsausstellung realisiert werden könnte, wäre es wohl die erste dieser Art in der ganzen Schweiz. In Basel, einer anderen Fasnachtshochburg, gibt es ähnliche Bestrebungen seit Jahren – bisher offenbar ohne Erfolg.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.