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Ein Huhn legt 300 Eier im Jahr

Tierschutz Legehennen haben, wie das Wort schon sagt, eine zentrale Aufgabe: Eier legen. Hochleistungstiere legen bis zu 300 Eier im Jahr, also fast jeden Tag eines. Das funktioniert, weil Hühner einem natürlichen Trieb folgen und stets wieder ein neues Ei herstellen, wenn man ihnen das gelegte aus dem Nest nimmt. Tierschutzorganisationen monieren, dass diese unnatürlich hohe ­Legeleistung für die Tiere ungesund ist, sie anfällig für Krankheiten sowie Knochenbrüche macht. Zudem hätten die Hühner wegen des künstlichen Lichts in den Ställen ständig das Gefühl, es sei Frühling und damit Legezeit.

Eine Legehenne wird meist nach eineinhalb Jahren geschlachtet, weil ihre Legeleistung mit dem Alter nachlässt. Immer wieder für Aufsehen sorgt zudem die Massentötung von männlichen Küken. Weil sie keine Eier legen und wegen der Zucht auch nicht für die Mast geeignet sind, werden sie gleich nach dem Schlüpfen getötet. (jon)

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