Ein klares Zeichen gegen häusliche Gewalt

Zum fünften Mal beteiligen sich Luzerner und Zuger Institutionen, Beratungsstellen und Projekte mit Aktionen und Veranstaltungen an der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Diesmal setzen Bäckereien ein Zeichen.

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Mit diesen Tüten machen Bäckerein auf häusliche Gewalt aufmerksam. (Bild: PD)

Mit diesen Tüten machen Bäckerein auf häusliche Gewalt aufmerksam. (Bild: PD)

Bereits zum fünften Mal findet die internationale Kampagne dieses Jahr in der Schweiz statt. Zwischen dem 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem internationen Tag der Menschenrechte, beteiligen sich verschiedene lokale Frauen-, Männer- und Friedensorganisationen, Beratungsstellen, Vereine, kantonale Stellen, Schulen und Kirchgemeinden mit vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen an der Kampagne. Sie alle machen mit ihrem Engagement auf diese alltägliche Form von Menschenrechtsverletzung aufmerksam, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern. Die Realität zeigt, dass in der Schweiz pro Monat zwei Frauen von ihrem ehemaligen Beziehungspartner getötet werden.

Papiertüten als Botschaftsträger

Die Kampagne startet am Freitag, 23. November. Rund um den Bahnhof Luzern werden 4000 Brötchen in Papiertüten mit dem Aufdruck «Häusliche Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte» an Passanten verteilt. Die Papiertüten listen Notfalladressen im Raum Luzern und Zug für betroffene Frauen auf. In den folgenden 16 Tagen verwenden verschiedene Bäckereien im Raum Luzern und im Kanton Zug die Tüten im Verkauf.

pd/rem

Hinweis:
Weitere Informationen auf www.gewaltpraevention.lu.ch und www.16tage.ch