Ein krasser Fall von Vandalismus

Vandalen haben in Luzern das komplette Inventar einer Gartenbeiz in der Reuss versenkt. Dafür erwarten sie bis zu 5 Jahre Haft.

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Der Fall hat selbst die Luzerner Polizei überrascht: Unbekannte haben in der Nacht auf den 1. August das komplette Inventar einer Gartenwirtschaft losgeschnitten und in die Reuss geworfen. Der Sachschaden betrage rund 30'000 Franken, sagt Saemi Honegger, Inhaber des Wirtshauses zur Taube. Ein Teil der 130 Stühle und 37 Tische ist vor dem Reusswehr der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) in Rathausen angeschwemmt worden. In so krassen Fällen von Vandalismus kann den Tätern laut Polizeisprecher Richard Huwiler eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren blühen.

Noch mehr Zerstörung

In der selben Nacht hat die Polizei weitere Fälle von Vandalismus registriert. Alle Vorfälle passierten in der näheren Umgebung der «Taube». So wurden unter anderem am Kapellplatz drei Bänke aus der Verankerung gerissen. Möglicherweise handelt es sich um die selben Täter, die in der Gastwirtschaft sämtliche Tische und Stühle in die Reuss geworfen haben.

So grobe Fälle von Vandalismus seien in Luzern die Ausnahme, sagt Polizeisprecher Richard Huwiler. «Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt.» Dass Abfall und sogar Velos oder Abfalleimer in der Reuss landen, ist allerdings kein Einzelfall

Silvia Weigel

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