Ein Teil der Meiersmattwiese wird mit Wohnungen überbaut

Schon lange dauert die Diskussion um das Schicksal der Meiersmattwiese in Kriens an. Nun hat das Volk entschieden: Die Wiese wird umgezont.

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Die Meiersmattwiese in Kriens. (Bild: Archiv Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Meiersmattwiese in Kriens. (Bild: Archiv Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Krienser Stimmbürger nahmen die Meiersmatt-Initiative (3189 zu 2889 Stimmen) sowie auch den Gegenvorschlag (3616 zu 2457 Stimmen) an. Das Rennen machte aufgrund der Stichfrage der Gegenvorschlag des Einwohnerrates mit 3513 Stimmen. Für die Initiative gingen bei der Stichfrage nur 2903 Stimmen ein.

Mit der Annahme des Gegenvorschlages werden zwei Drittel der Wiese in eine öffentliche Zone umgezont. Diese Zone des Grundstückes darf nicht mehr für den Bau von Wohnungen verwendet werden. Die Erweiterung des Pausen- und Spielplatzes hingegen kann wie geplant realisiert werden. Auch die Parkplätze bei den Familiengärten können wie bisher genutzt werden. Ein Drittel des Grundstückes verbleibt in der Bauzone. In dieser dürfen zweigeschossige Bauten erstellt werden. Dieser Drittel der Wiese gehört einer privaten Erbengemeinschaft.

Wäre die Initiative angenommen worden, wäre das gesamte Gebiet in eine Landwirtschaftszone eingeteilt worden. Die gesamte Meiersmattwiese hätte dann nicht bebaut werden dürfen. Bei einer kompletten Auszonung der Wiese hätte die Gemeinde 2,5 Millionen Franken an die private Erbengemeinschaft zahlen müssen.

pd/rem/sab