EINBRUCH-DIEBSTÄHLE: Nach Einbrüchen: Kritik an der Polizei

Einbrecher haben es auf Luxus-Boutiquen abgesehen. Deren Betreiber fordern in Luzern mehr Patrouillen.

Drucken
Teilen
Annelise Risler räumt nach dem Einbuch im Modegeschäft Vivace Modes im Dezember 2010 neue Kleider ein. (Bild Nadia Schärli / Neue LZ)

Annelise Risler räumt nach dem Einbuch im Modegeschäft Vivace Modes im Dezember 2010 neue Kleider ein. (Bild Nadia Schärli / Neue LZ)

In der ganzen Schweiz sind Einbrecher unterwegs, die nachts in Kleiderläden einsteigen und ganze Lieferungen abtransportieren. Innert weniger Wochen haben die Täter allein in Luzern gleich dreimal zugeschlagen.

Laut den Geschäftsinhabern weisen die drei Einbrüche Gemeinsamkeiten auf. So drang die Täterschaft jedesmal nachts in eine Boutique ein, die fast ausschliesslich Markenartikel im oberen Preissegment führt. Schnell und professionell organisiert räumte sie die Kleider mit einem bereitstehenden grösseren Fahrzeug weg. Neben Kleidern packten die Diebe Accessoires wie ein, nie aber Schuhe.

Bei den Verantwortlichen der betroffenen Boutiquen wachsen Angst und Unmut. David Araz: «Eine Woche nach dem Einbruch bei mir wurde eine Boutique in Ascona ausgeraubt und nochmals eine Woche später traf es ein Kleidergeschäft in Chur». Er kann nicht verstehen, wieso die Polizei die Geschäfte in Luzern nicht gewarnt hat und mit Patrouillengängen durch die Innenstadt schützt.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».