EINBÜRGERUNGEN: Der Luzerner Stadtrat lehnt Deutschtests ab

Wer sich in der Stadt Luzern einbürgern lassen will, soll einen obligatorischen Deutschtest bestehen. Das wollen CVP, SVP und FDP. Dem Stadtrat gehts zu weit.

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(Symbolbild Nique Nager/Neue LZ)

(Symbolbild Nique Nager/Neue LZ)

Emmen hat ihn. Nun soll der obligatorische Deutschtest auch in Luzern eingeführt werden. Das fordern zumindest die Grossstadträte Urs Wollenmann (SVP), Franziska Bitzi Staub (CVP) und Trudi Bissig-Kenel (FDP) namens ihrer Fraktionen in einer Motion. «Es ist wichtig, richtig und gut, dass dieser Deutschtest kommt. Die Erfahrungen aus Emmen zeigen gute Erfolge», sagt Wollenmann.

Der Luzerner Stadtrat will von einem obligatorischen Deutschtest allerdings nichts wissen. Eines der Argumente: «Ein Gradmesser für die Beurteilung der Sprachkenntnisse ist, ob und wie gut man sich mit der gesuchstellenden Person unterhalten kann. Die mündlichen Sprachkenntnisse sind stärker zu gewichten.» Personen, die sich einbürgern lassen wollen, müssten die Sprache einigermassen verstehen und sich so weit verständigen können, dass sie sich im Alltag zurechtfinden würden.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.