EINBÜRGERUNGSGESUCHE: Einbürgerungsanträge sind leicht rückläufig

In Littau wartet man fünf Jahre, bis das Einbür­gerungsgesuch behandelt wird. Hat der Pendenzenberg Auswirkungen auf die Gesuche in der Stadt Luzern?

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Katrin Aeberhard sieht kein Problem mit längeren Wartezeiten. (Bild Markus Forte/Neue LZ).

Katrin Aeberhard sieht kein Problem mit längeren Wartezeiten. (Bild Markus Forte/Neue LZ).

Wer sich in Luzern einbürgern lassen will, muss ein gutes Jahr warten, bis das eingereichte Gesuch behandelt wird. In Littau dauert es fast fünf Jahre. Mit der Fusion der beiden Gemeinen wird Luzern die hängigen Einbürgerungsgesuche von Littau - derzeit 299 - übernehmen.

Trotz der auf den ersten Blick hohen Anzahl an offenen Einbürgerungsgesuchen: Bei der Stadt ist man für die Abarbeitung gerüstet. «Wir sind ein gut eingespieltes Team, die Prozesse laufen», sagt Katrin Aeberhard, Leiterin der Bevölkerungsdienste. «Innert zwei Jahren kann man die Pendenzenzahl senken», sagt Aeberhard. Für in Luzern wohnhafte Ausländer, die jetzt ein Einbürgerungsgesuch stellen, bedeute dies keine längere Wartezeit als bis anhin. Denn im laufenden Jahr sind die Anträge auf eine Einbürgerung sowohl in Littau als auch in Luzern im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.