Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Hitzkirch: Eine Brautschau mit Hindernissen

Die Rabenbühne Hitzkirch meldet sich mit Kostümen aus der Jahrhundertwende sowie vier wunderschönen Bühnenbildern zurück. Neu wird auch gesungen.
Figaro Luigi (Benedikt Troxler) rasiert Horace Vandergelder (Dani Theus) für die Brautschau. ((Bild: Dominik Wunderli (Hochdorf, 26. Oktober 2018))

Figaro Luigi (Benedikt Troxler) rasiert Horace Vandergelder (Dani Theus) für die Brautschau. ((Bild: Dominik Wunderli (Hochdorf, 26. Oktober 2018))

Mit ihrer vierten Produktion «Chrömerey» beweist die Rabenbühne Hitzkirch erneut, dass es sich lohnt, zwei Jahre auf ihr neues Stück zu warten. Bekannt ist die liebreiche Posse als «Die Heiratsvermittlerin», welche auf dem Original «The Matchmaker» von Thornton Wilder basiert.

Die «Rabenbühne» spielt erstmals in der Aula Baldegg, weil derzeit ihr Heimdomizil in Hitzkirch umgebaut wird. Ebenfalls neu ist, dass sich das Ensemble zutraut, sein theatralisches Können mit Musik, Gesang und Tanz anzureichern. Dazu haben sie Berufsmusiker Christov Rolla engagiert, der mit schmissigen Arrangements das bunte Treiben auf der Bühne optimal unterstreicht. Für die Regie und Choreografie ist Dorotea M. Bitterli verantwortlich. Sie blickt auf die zehnmonatige Probezeit zurück: «Das Stück war mir zu sprachlastig. Wir setzten Musik, Tanz und Gesang ein, um den Spannungsbogen zwei Stunden hochzuhalten.»

Die Geschichte um die «Ur-Themen» Liebe und Geld reisst mit, amüsiert und berührt. Dass die 16 Spielerinnen und Spieler offensichtlich mit ihren Rollen verschmolzen sind, liegt einerseits an der intensiven Vorbereitungszeit mit den professionellen Theatermachern. Auch die bildschönen, grösstenteils selbst geschneiderten Kostüme aus der Jahrhundertwende und die vier prächtigen Bühnenbilder, die so auch auf einer Stadttheater-Bühne stehen kön­nten, machen den Theaterabend zu einem einzigen Vergnügen.

Eine List soll das Eheglück richten

Die mit viel Lust und Einfallsreichtum erzählte Geschichte spielt in New York um 1890. Die quirlige Witwe Dolly Levi (bezaubernd: Tatjana Troxler) hält sich mit der Vermittlung potenzieller Ehepartner über Wasser. Sie träumt selbst von einem sorgenfreien Leben und hat daher den reichen, mürrischen Kaufmann Horace Vandergelder (herrlich grantig: Dani Theus) als neuen Gatten ins Auge gefasst. Mit einer List macht sie ihn auf sich aufmerksam: Erst soll er die falschen Frauen kennen lernen, um zu spüren, dass eigentlich sie die Richtige ist. Dieses Unterfangen erweist sich als kniffelig. Allerhand Hindernisse und Missverständnisse müssen überwunden werden, bis am Ende die Liebe siegt.

Dorotea M. Bitterli lobte das Ensemble kurz vor der Premiere zu Recht: «Wir sind gut vorbereitet, die komplexen Abläufe sitzen. Noch der letzte Feinschliff, und wir sind bereit.»

Premiere Samstag, 3. November, 20 Uhr. Weitere acht Aufführungen bis 1. Dezember. Aula Baldegg, Kantonsschule Seetal, Hochdorf. Tickets: www.rabenbühne.ch, Telefon 077 487 74 93 (Di + Mi 18–20 Uhr, Sa 10–12 Uhr)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.