Eine Nacht lang in Luzern um die Wette tüfteln

Für vier Luzerner Gymnasien gilt es am 22. November ernst: Eine ganze Nacht lang treten sie in einem internationalen Mathematik-Wettbewerb gegen 15'000 Schüler aus 350 verschiedenen Schulen an. 

Marielle Heeb
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Die Kantonsschulen Alpenquai, Sursee, Beromünster und Willisau vertreten am 22. November den Kanton Luzern im Rechnen und Knobeln. Während «Der langen Nacht der Mathematik», einem internationalen Wettbewerb, der 1971 in Deutschland lanciert wurde, messen sich die Schüler mit 15'000 anderen Lernenden.

Die Mittelstufe (2./3. Klasse) der Kantonsschule Alpenquai anlässlich des Mathematik-Wettbewerbs 2018. (Bild: PD)

Die Mittelstufe (2./3. Klasse) der Kantonsschule Alpenquai anlässlich des Mathematik-Wettbewerbs 2018. (Bild: PD)

Das Ganze startet um 18 Uhr und dauert bis um 8 Uhr morgens. In drei Runden werden den Gymnasiasten ihrem Jahrgang entsprechende Aufgaben gestellt, die sie über die Wettbewerbs-Homepage erhalten und beantworten. Dabei zählt vor allem das gemeinsame Knobeln, Cleverness, Kreativität und Durchhaltewille.

Christoph Mauch ist Mathematik-Lehrer an der Kantonsschule Beromünster und war bereits im vergangenen Jahr am Wettbewerb mit dabei. «Am erfolgreichsten waren diejenigen Teams, die diskutierten, Ideen verwarfen und Lösungswege weiterverfolgten», sagt er in einer Medienmitteilung der vier Gymnasien. Die Kantonsschule Sursee nimmt bereits zum achten Mal am Wettbewerb teil, für das Gymnasium Alpenquai ist es die dritte Teilnahme. Für die Willisauer Schüler hingegen ist die Knobel-Nacht eine Premiere.

Während der ganzen Nacht werden die Schülerinnen und Schüler von ihren jeweiligen Mathematik-Fachschaften mit Essen und Getränken versorgt. Ausserdem lösen sich verschiedene Klassen während der Nacht mit dem Knobeln ab, so dass sie gestaffelt teilnehmen:  Für die Unterstufe endet die Mathematik-Nacht um 22 Uhr, für die Schüler der Mittelstufe um Mitternacht. Schüler ab der fünften Klasse, welche älter als 18 Jahre alt sind, dürfen bis morgens um Acht tüfteln und «Die lange Nacht der Mathematik» in ihrer ganzen Länge auskosten.