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Eingriff kostet bis zu 18 000 Franken

Behandlungen Bevor sich Übergewichtige einer Magenverkleinerung unterziehen können, müssen sie von Gesetzes wegen eine zweijährige Therapie zur Gewichtsreduktion vorweisen. Nur so tragen die Krankenkassen später die Kosten von 16 000 bis 18 000 Franken pro Eingriff. Für eine OP in Frage kommen Personen mit einem Body-Mass-Index von über 35. Der Wert wird berechnet, indem man das Gewicht mit der Körpergrösse in Metern im Quadrat dividiert. Zu den häufigsten Eingriffen gehören der Magen-Bypass und der Magenschlauch, sie dauern im Durchschnitt eine Stunde.

Das Adipositaszentrum bietet auch konservative Therapien an – ohne Operation. Für eine solche hat sich Cristina Ferreira (39) aus Engelberg entschieden. Mittels Ernährungsumstellung und einer Limite von 1600 Kalorien täglich hat sie in einem Jahr 33 Kilo verloren, wiegt heute noch 64 Kilo. Seit Beginn der Behandlung ist Fettiges tabu, Dessert gibt’s nur noch selten. Dafür stehen Salate, Früchte und Gemüse auf dem Menüplan. «Das erste halbe Jahr musste ich alles abwägen, hatte ständig Hunger. Später hat sich der Magen an die kleineren Portionen gewöhnt», sagt sie und freut sich, beim Kleiderkauf wieder Auswahl zu haben. Laut Experten schaffen es aber nur wenige, auf diese Art so «extrem und nachhaltig erfolgreich» abzunehmen. (fi)

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