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EINKEHREN: Das Meggenhorn erhält ein neues Café

Obwohl das Schloss ein beliebtes Ausflugsziel ist, existiert dort praktisch kein gastronomisches Angebot. Nun will die Gemeinde ein Bistro realisieren. Es könnte nicht die einzige Änderung bleiben.
Gemeindepräsident Urs Brücker und Ruth Ruchti, Leiterin Schloss Meggenhorn, bei der Orangerie. Bild: Dominik Wunderli (Meggen, 21. Oktober 2016)

Gemeindepräsident Urs Brücker und Ruth Ruchti, Leiterin Schloss Meggenhorn, bei der Orangerie. Bild: Dominik Wunderli (Meggen, 21. Oktober 2016)

Die tolle Aussicht beim Schloss Meggenhorn auf den See und die Berge lockt viele Spaziergänger an. Das ist auch der Gemeinde Meggen, die das Schloss betreibt, bekannt. Wirklich Profit von den vielen Spaziergängern konnte man bisher jedoch nicht ziehen.

Zwar bietet man im zweiten Stock des Schlosses bereits seit einigen Jahren Kaffee und Kuchen an, doch das Schloss Meggenhorn steht nur an Sonntagen von 12 bis 17 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ansonsten ist es nur für Führungen oder Anlässe offen. Und: Bei schönem Wetter würden viele Besucher den Kaffee, das Glacé oder das kühle Blonde lieber an der frischen Luft geniessen.

Gebäude steht schon lange leer

«Die Nachfrage nach einem neuen Bistro ist da», sagt Gemeindepräsident Urs Brücker (GLP). Deshalb reagiert die Gemeinde nun: Ein paar Schritte vom Schloss entfernt, oberhalb des Rebbergs, befindet sich die sogenannte Orangerie. Dort wurden früher Zitruspflanzen angepflanzt. Das liegt jedoch Jahre zurück – das kleine Häuschen mit einer Innenfläche von 25 Quadratmetern wird heute nicht mehr genutzt. Jetzt will es die Gemeinde in eine Bar mit Bistrotischen umbauen. Auch eine kleine Küche soll es geben. Angeboten werden keine Menüs, aber Getränke, Snacks und Kuchen. Zudem gibt es vor dem neuen Schlossbistro Sitzplätze für 25 bis 30 Personen. «Dann kann man die Aussicht noch besser geniessen», sagt Brücker. Auf der Gemeinde liegt nun das Baugesuch für das Vorhaben auf. Geöffnet haben soll das neue Bistro jeweils samstags und sonntags von April bis Oktober. «Die Zielgruppe ist klar: Besucher des Schlossparks», erklärt Brücker. Wer will, soll das Bistro auch für kleinere Feste mieten können.

Noch vor einigen Jahren war das Schloss Meggenhorn übrigens bei Japanern beliebt für Hochzeiten. Das hat sich inzwischen geändert, sagt Brücker. «Wir haben etwa zehn Mal weniger Hochzeiten von Japanern bei uns im Schloss.» Geheiratet werde dort aber immer noch gerne. Vor allem seit vor einem Jahr zivile Hochzeiten erlaubt wurden. «Die zivilen Hochzeiten sind immer ausgebucht», sagt Urs Brücker.

Ist das Schloss künftig häufiger offen?

Dass das Schloss jeweils nur am Sonntagnachmittag der Öffentlichkeit offensteht, stört einige Schlossparkbesucher. Deshalb könnte es gut sein, dass diese Zeit verlängert wird. «Wir machen uns allgemein immer Gedanken, was konzeptionell gemacht werden könnte», so der Gemeindepräsident. «Dazu zählen auch die Öffnungszeiten.» Entschieden ist aber noch nichts. Bis die nächste Schloss-Saison im April wieder startet, könnte es also beim Schloss Meggenhorn noch mehr Veränderungen geben.

Raphael Gutzwiller

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