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Einmal London, Jamaika und zurück

Bass, Takt- und Tempowechsel, satter Gittarensound, Hall: Auf ihrem vierten Album vergreift sich die Luzerner Band Dub Spencer & Trance Hill an Liedgut von The Clash. Und reüssieren, wie sie in der Luzerner Jazzkantine unter Beweis stellten.
Begeisterte in der Jazzkantine das Publikum: Die Luzerner Band Dub Spencer & Trance Hill. (Bild: PD)

Begeisterte in der Jazzkantine das Publikum: Die Luzerner Band Dub Spencer & Trance Hill. (Bild: PD)

Nach «Riding Strange Horses» legt Dub Spencer & Trance Hill mit der CD «The Clashification of Dub» im gleichen Geist nach: Neuinterpretationen in Dub, live gespielt und ohne den Einsatz von Samples – dieses Mal ausschliesslich von Songs von The Clash. Auf der auf 1200 Exemplare limitierten CD sind mit «London Calling» und «Should I Stay or Should I Go» auch die beiden populärsten Aushängeschilder der englischen Punkband vertreten. Dass Dub Spencer, die beim renommierten deutschen Label Echo Beach unter Vertrag stehen, gerade The Clash ausgewählt haben, ist kein Zufall, schliesslich hat die 1976 aus der Taufe gehobene und enorm stilbildende Band zahlreiche Facetten aus Reggae und Dub in ihren rotzigen Stil einfliessen lassen.

Gitarrist exaltiert, Drummer präzis

Am Samstagabend lud das Quartett zur Plattentaufe in der Luzerner Jazzkantine und spielte beinahe zwei Stunden lang am Stück vor einem begeisterten Publikum, das zahlreich erschienen war. Dabei zog vor allem Gitarrist Markus Meier, der eine ganze Armada von Effektgeräten vor sich aufgebaut hatte und mit seiner Melone und Mimik direkt dem Kultstreifen «Uhrwerk Orange» entsprungen hätte sein können, mit seinen exaltierten Bewegungen und theatralischen Gesten immer wieder die Blick des Publikums auf sich. Beifall bei dem tanzbaren Mix aus altem und neuen Material erntete auch das extrem präzise Spiel von Drummer Julian Dillier. Eher im Hintergrund, aber nicht minder professionell agierten am Samstagabend Frontmann Masi Stalder am Bass und Philipp Greter, Keyboard, Melodica und Effects, der sich für die Produktion von «The Clashification of Dub» verantwortlich zeichnet. Der rundum gelungene Gig endete nach gegen zwei Stunden am Stück mit dem eingängigen Remix der Titelmelodie von «Spiel mir das Lied vom Tod» kurz vor Mitternacht.

Dave Schläpfer

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