Einsprachen gegen Parkhaus

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Bauprojekt Schon diesen Sommer will das Kantonsspital mit dem Bau des neuen Parkhauses Ost starten; ein Jahr später soll es eröffnet werden. Ob dieser am­bitionierte Zeitplan eingehalten werden kann, ist ungewiss. Gegen das Baugesuch sind nämlich Einsprachen eingegangen. Das bestätigt Markus Hofmann, Leiter des Ressorts Baugesuche. Wie viele und von wem, darf er nicht sagen.

Im Bewilligungsverfahren dürfte es zusätzlich Auflagen der Stadt geben. «Gängige Auflagen im Rahmen von Parkierungs­fragen sind etwa Infrastruktur­anpassungen oder Ausfahrts­dosierungen», sagt der Luzerner Stadtrat Adrian Borgula. Klar ist zudem, dass die Bewilligung des neuen Parkhauses eine Bewilligung des begleitenden Strassenprojekts bedingt. Vorgesehen ist eine Verbreiterung der Friedentalstrasse bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus, um eine Links­abbiegespur in die Sedelstrasse zu ermöglichen.

606 Parkplätze sind im neuen Parkhaus vorgesehen. Auch diese müssen erst noch bewilligt werden. «Wir wenden im vorliegenden Fall eine Berechnung über das gesamte Areal des Luzerner Kantonsspitals an», sagt Borgula. Ob Oberflächen-Parkplätze oder Parkhausplätze kann das Kantonsspital also selber entscheiden. Ein grosser Teil der heute 799 Aussenparkplätze auf dem Gelände des Kantonsspitals soll mit dem Bau des neuen Park­hauses aufgehoben werden. Insgesamt soll es auf dem Spitalareal danach 1665 Parkplätze geben – 285 mehr als heute. Borgula: «Ob dies mit dem Reglement für nachhaltige städtische Mobilität vereinbar ist, wird geprüft werden. Schlussendlich ist die Bestimmung der zu bewilligenden Parkplatzzahl ein iterativer Prozess, da wir verpflichtet sind, die Auswirkungen auf das Strassennetz mitzuberücksichtigen.» (hb)