Einst der beste Zuchtbulle der Zentralschweiz

Schweizer Stiersamen ist gefragt wie nie: 500'000 Packungen hat der Entlebucher Stefan Felder mit seiner Firma in einem Jahr exportiert.

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Der inzwischen verstorbene Sando aus Meggen ist mehrere tausend Mal Vater. (Bild: pd)

Der inzwischen verstorbene Sando aus Meggen ist mehrere tausend Mal Vater. (Bild: pd)

Im März vergangenen Jahres ist Stier Sando aus Meggen geschlachtet worden. Er galt als einer der erfolgreichsten Zuchtbullen der Zentralschweiz. Zwei Jahre lang wurde sein Sperma exportiert. Sando hat somit 10'000 bis 15'000 Nachkommen auf der ganzen Welt.

Sando war Eigentum der Schweizer Firma Swissgenetics mit Sitz in Zollikofen. Diese produziert unter anderem Rindersamen, den sie ins Ausland exportiert – und dies äusserst erfolgreich. Im letzten Geschäftsjahr erzielte die Firma ein Rekordergebnis. 500'000 Samendosen wurden ins Ausland geliefert.

Direktor von Swissgenetics ist Stefan Felder-Reiche aus Schüpfheim. «Wir haben hier in der Schweiz wirklich sehr engagierte Viehzüchter», sagt Felder. Dies sei sicher ein wichtiger Punkt, warum Schweizer Sperma im Ausland so beliebt ist. Ausserdem sei die Qualität von Schweizer Sperma sehr gut und die Distributionswege gut ausgebaut.

Andreas Bättig/ks

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