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Einst die breiteste Brücke der Schweiz

Seebrücke

Die Anfänge der Luzerner Seebrücke reichen bis ins Jahr 1869/70 zurück. Damals, also vor gut 150 Jahren, wurde die Brücke erbaut. Erste Änderungen kamen erst 1934. Während zweier Jahre wurde die Brücke mit einem neuen Eisenbetonüberbau auf eine Breite von 26,7 Metern vergrössert. Zu jener Zeit machte das die Luzerner Seebrücke zur breitesten Brücke der Schweiz, wie in einer alten Ausgabe der Zeitschrift «Schweizer Ingenieur und Architekt» zu lesen ist. Die ursprüngliche Eisenkonstruktion kostete anno dazumal knapp 610 000 Franken und brachte 422,5 Tonnen auf die Waage.

1994 dann, nach jahrelangen Diskussionen, startete der Neubau. Für insgesamt 22,35 Millionen Franken wurde die alte Seebrücke ersetzt. Damit der Überbau in einem Guss betoniert werden konnte, wurde der Verkehr auf zwei Hilfsbrücken links und rechts der bestehenden Seebrücke verlegt. Dadurch rollte der Verkehr über die Bauzeit von rund zwei Jahren ohne Beeinträchtigungen.

Die neue Brücke misst seither entlang der Mittelachse 157,32 Meter, an der Breite von 26,7 Metern änderte sich seit 1934 nichts. Neun Pfeiler stützen die Brücke auf der Seite der Reuss, fünf Stück sind es auf der Seeseite. Seit dem Neubau der Brücke fahren täglich rund 40 000 Fahrzeuge und Hunderte Busse über die Seebrücke. 2014 wurde die neue Brücke saniert. Gesprochen wurde ein Kredit von 1,1 Millionen Franken, gekostet hat der Bau letztlich die Hälfte.

Martina Odermatt

martina.odermatt@luzernerzeitung.ch

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