Einwohnerrat Horw: Ja, aber zur Rechnung 2011

Die Rechnung Horw hat mit einem Gewinn von 1,5 Millionen Franken deutlich besser abgeschlossen als budgetiert. Dennoch gab es im Einwohnerrat auch mahnende Worte.

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Blick in Richtung Horw (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Blick in Richtung Horw (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Die Jahresrechnung 2011 in Horw schliesst anstelle eines Defizits von 1,5 Millionen Franken mit einem Gewinn von 1,5 Millionen Franken ab. Hauptgründe seien höhere Steuereinnahmen und ein höherer Buchgewinn aus Liegenschaftsverkäufen, schreibt die Gemeinde Horw in einer Medienmitteilung. Je 500'000 Franken des Gewinns werden der Vorfinanzierung Oberstufenschulhaus und Südbahnhof und 514'000 Franken dem Eigenkapital gutgeschrieben.

An seiner Sitzung vom Donnerstag hat der Einwohnerrat Horw die Rechnung 2011 einstimmig genehmigt. Trotz des guten Abschlusses hoben einige Parlamentarier den Warnfinger. So sieht Rita Sommerhalder im Namen der Geschäftsprüfungskommission «keinen Grund für Entwarnung». Für Alwin Larcher, SVP, ist klar, dass die Gemeinde in den kommenden Jahren nicht unbegrenzt investieren darf. Und aus Heiri Schweglers, L20, Sicht hätten die ordentlichen Steuern etwas höher ausfallen können.

Des weiteren beatntrage der Gemeinderat, der Genossenschaft Papiermühle ein zinsloses Darlehen von 293'000 Franken für die Jahre 2013 bis 2027 mit einer jährlichen Amortisationsrate von 20'000 Franken zu Lasten der Einwohnergemeinde zu gewähren. Das Geschäft wurde vom Einwohnerrat mit 16:8 Stimmen zur Überarbeitung zurückgewiesen.

pd/zim/str